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SUMMARY:Ausstellungseröffnung in Aerzen: "Gesichter" NS-Zwangsarbeit in Hameln-Pyrmont
DESCRIPTION:Eröffnung: 11. Januar 2026\, 14:00 Uhr :\nBürgermeister Andreas Wittrock\, Kurator und Historiker Bernhard Gelderblom \nDomänenburg\, Burgstr. 6\, 31855 Aerzen \nAusstellung „Gesichter“ NS-Zwangsarbeit in Hameln-Pyrmont 11. Januar –bis 8. Februar 2026\n\nSchwerpunkt der Ausstellung sind die Schicksale der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Polen und der Sowjetunion\, die während des Zweiten Weltkrieges im Landkreis Hameln-Pyrmont arbeiten mussten. Vom NS-Regime nach Deutschland verschleppt und mit Gewalt zum Arbeitseinsatz gezwungen\, ersetzten sie die Männer\, die als Soldaten gegen ihr eigenes Vaterland kämpften. Spät\, allzu spät wird hier versucht\, ihre Geschichte zu erzählen. (Bernhard Gelderblom\, Historiker) \nGrundlage der Ausstellung sind Briefe von etwa 120 ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aus Polen\, der Ukraine und Russland.\nIn den Jahren 2001 bis 2004 -also aus einem Abstand von gut 55 Jahren- schilderten sie ihre Erfahrungen\, die sie im Weserbergland während des\nZweiten Weltkrieges hatten machen müssen und beschrieben die Probleme\, ihr Leben nach der Rückkehr in die Heimat zu meistern. \nNeben den Briefen prägen Schwarz/Weiß-Fotografien von „Gesichtern“ die Ausstellung. Sie entstanden\, als die Deportierten\nnach mehrtägigem und anstrengendem Transport in Hameln für das Ausstellen von Ausweis-Dokumenten fotografiert wurden. \nDie Ausstellung stellt ihnen farbige Fotos gegenüber\,** die bei Interviewreisen des Kurators Bernhard Gelderblom\nin die Ukraine und nach Polen und anlässlich von Einladungen nach Hameln in den Jahren 2005 und 2006 entstanden. \n\nSiehe auch: https://hamelnerbote.de/archive/34017
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