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SUMMARY:Gottesdienst am 16.8. im Münster mit christlich-jüdischer Dialogpredigt um eine vergiftete Tradition
DESCRIPTION:Der christlich-jüdische Dialog zwischen Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg von der Jüdischen Gemeinde Hameln und Dr. Stephan Vasel\, Superintendent im Kirchenkreis Hameln-Pyrmont hat bereits Tradition. 2024 kam man in der Synagoge in der Bürenstraße zusammen und sprach über die unterschiedlichen Formen von Toleranz und Intoleranz in beiden Religionen. \nIm Gottesdienst mit christlich-jüdischer Dialogpredigt „Die Rivalität von Jakob und Esau“ am Sonntag\, 16. August\, um 10 Uhr im Münster\, geht es um die unterschiedliche Interpretation der Geschichte der Zwillingsbrüder Jakob und Esau. Diese Geschichte wurde über Jahrhunderte von der christlichen Kirche antijüdisch ausgelegt. Vasel und Offenberg schauen in gegenseitiger Wertschätzung aus jüdischen und christlichen Perspektiven darauf\, wie eine positive Auslegung heute aussehen kann. \n„Wir leben in einer Zeit\, in der der Antisemitismus zunimmt. Umso wichtiger ist es\, dass wir christlich-jüdische Dialoge führen“\, betont Superintendent Dr. Vasel. Rabbinerin Dr. Offenberg sieht einen weiteren Aspekt: „Wir suchen und finden heute Wege\, uns mit unseren religiösen Unterschieden auseinanderzusetzen und zu verstehen\, wie und vor welchem Hintergrund Konflikte zwischen den beiden großen Religionen entstanden sind.“ \nUnd das passiert in der biblischen Geschichte\, die man im ersten Teil der Bibel in den Kapiteln 25 bis 33 nachlesen kann: Jakob trickst zusammen mit seiner Mutter Rebekka seinen Bruder Esau und den blinden Vater Isaak aus. Durch eine List bekommt er den Segen\, der eigentlich Esau als dem Erstgeborenen zusteht. In der Kirche war es über viele Jahrhunderte üblich\, Jakob und Esau\, Kirche und Synagoge\, Christentum und Judentum zu typisieren – und das in einer herabsetzenden Weise. Man las die Geschichte von Jakob und Esau als Beleg dafür\, dass Gott sich in der Bibel von der traditionellen Erbfolge verbschiedet hat. Jakob\, der Zweitgeborene\, erhält den Segen Isaaks. Esau\, der Erstgeborene\, geht leer aus. Und da Jakob im Zuge der Geschichte den Namen Israel bekommt\, verstand sich die Kirche fortan als das neue und als das eigentliche Israel. Die Kirche hat nach dieser Lesart nun den Segen. Israel und das Judentum dagegen sind verflucht und enterbt. Eine vergiftete Uminterpretation einer Geschichte\, die eigentlich von der Erwählung Israels erzählt. Der christlich-jüdische Gottesdienst im Münster geht dieser unheilvollen Verknüpfung nach\, identifiziert sie als eine Wurzel des Judenhasses – und sucht nach positiven Erklärungen für die heutige Zeit. \nAnschließend gibt es Begegnungen bei Kaffee und Tee und Möglichkeiten miteinander über das Gehörte ins Gespräch zu kommen. Jeder ist herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Harald Langguth
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SUMMARY:Verkehrssicherheitstag in Bad Münder: vorbeikommen\, mitmachen und sicher unterwegs sein
DESCRIPTION:Am Sonntag\, 16. August 2026\, findet von 11:00 bis 16:30 Uhr im Rohmel-Center in Bad Münder ein interaktiver Verkehrssicherheitstag statt. Die kostenlose Informationsveranstaltung richtet sich an Jung und Alt. \nBesucherinnen und Besucher können sich auf zahlreiche Mitmachangebote freuen. Dazu zählen unter anderem ein Überschlagsimulator\, Rauschbrillen sowie Motorrad- und Fahrradsimulatoren. Darüber hinaus werden das Programm „Sicherheit für den Radverkehr“ für Unternehmen\, der tote Winkel eines Busses\, Erste-Hilfe-Maßnahmen im Rahmen von „STOP THE BLEED“ und der Umgang mit automatisierten externen Defibrillatoren vorgestellt. \nFeuerwehr\, Technisches Hilfswerk und Polizei präsentieren außerdem Fahrzeuge und Technik und geben Einblicke in ihre Arbeit. \nDa im Stadtgebiet nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung stehen\, wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.
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