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Podiumsdiskussion: Frauen in Führung – Warum Gleichstellung im ländlichen Raum noch immer nicht selbstverständlich ist

2. September von 17:00 - 19:00
€10
Das Weserwirtschaftsforum lädt am Mittwoch, 2. September 2026 um 17:00 Uhr zur 4. Podiumsdiskussion mit anschließendem dEmpfang und Networking in den Münsterkirchhof 1, 31785 Hameln, ein.
Die Debatte über Gleichstellung und Frauen in Führungspositionen wird seit Jahrzehnten geführt. Politische Programme, gesetzliche Vorgaben, freiwillige Selbstverpflichtungen und unternehmerische Initiativen haben zweifellos Veränderungen angestoßen. Auch bei den Kommunalwahlen 2026 zeichnet sich eine etwas stärkere Beteiligung von Frauen als in den vergangenen Jahren ab.
Doch von einer tatsächlichen Gleichstellung und einer ausgewogenen Geschlechterparität in den obersten Führungsebenen ist Deutschland weiterhin entfernt. Besonders im ländlichen Raum zeigt sich, dass Frauen in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spitzenpositionen noch immer deutlich unterrepräsentiert sind.
„Die Frage ist längst nicht mehr, ob wir über Frauen in Führung sprechen müssen, sondern warum sich trotz jahrzehntelanger Diskussionen und zahlreicher Initiativen so wenig grundlegend verändert hat“, sagt Gülsüm Akkuc, stellvertretende Vorsitzende des Weserwirtschaftsforum. Entscheidend sei, Gleichstellung nicht nur politisch zu fordern, sondern sie in Unternehmen, Kommunen, Institutionen und der Gesellschaft aktiv zu gestalten. Mit seiner 4. Podiumsdiskussion möchte das Weserwirtschaftsforum deshalb erneut einen offenen Dialog über Frauen in Führungspositionen, politische Verantwortung, gesellschaftliche Teilhabe und die besonderen Herausforderungen im ländlichen Raum anstoßen.
Auf dem Podium diskutieren: Elke Domeyer, Bündnis 90/Die Grünen, Landratskandidatin im Landkreis Hameln-Pyrmont; Ana Reimann, Vorstand, FDP Region Hannover; Maria Bergmann, Vorsitzende des Kreissportbundes Hameln-Pyrmont e.V. und Gülsüm Akkuc, Vorstand des Weserwirtschaftsforums e.V.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche strukturellen Hindernisse verhindern weiterhin den Aufstieg von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Was muss
sich in Unternehmen und Institutionen verändern? Und welche Verantwortung tragen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft selbst? Gerade für die Weserregion sei diese Diskussion von besonderer Bedeutung.

Der ländliche Raum stehe vor erheblichen Herausforderungen durch demografischen Wandel, Fachkräftemangel und den zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Führungskräfte. Mehr Frauen in verantwortlichen Positionen seien daher nicht nur eine Frage der Gleichstellung, sondern auch eine Frage der wirtschaftlichen Innovations-, Wettbewerbers- und Zukunftsfähigkeit der Region. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt das Weserwirtschaftsforum zu einem „Frauenpolitischen Empfang & Networking“ ein. Dabei soll Raum für persönliche Begegnungen, neue Kontakte und den Austausch zwischen Frauen und Männern aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Zivilgesellschaft entstehen. Veranstalter: Weserwirtschaftsforum e.V., Eintritt: 10 Euro, Auszubildende und Studierende: 4 Euro, Mitglieder und Partner des Weserwirtschaftsforums: Eintritt frei. Das Weserwirtschaftsforum versteht die Veranstaltung als Teil seines Engagements für „Demokratie und neue Denkweisen“. Ziel ist es, insbesondere in der offiziellen Weserregion mit 109 Landkreisen, mehr als 17 Millionen Einwohnern und sieben Bundesländern, einen kontinuierlichen Dialog über gesellschaftliche Teilhabe, moderne Führung sowie die Zukunft von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern.

Details

  • Datum: 2. September
  • Zeit:
    17:00 - 19:00
  • Eintritt: €10

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