Vortrag: „Sexuelle Gewalt als häusliche bis hin zu militärischer Praxis: Entwürdigung, Demütigung und Machtmissbrauch im Wandel der Geschichte“

Die Gruppe DignityNowHameln lädt zu ihrer nächsten Veranstaltung mit Evelin Lindner ein:
„Sexuelle Gewalt als häusliche bis hin zu militärischer Praxis: Entwürdigung, Demütigung und Machtmissbrauch im Wandel der Geschichte“
Am Samstag, den 2. Mai 2026, von 17 bis 19 Uhr, wird Frau Dr. Dr. h. c. Evelin Lindner im Kaisersaal von zedita im Bahnhof Hameln einen Vortrag zu diesem Thema halten.
Hintergrund ist ein Buch der Referentin, das diese für die UN-Sonderbeauftragte in New York für sexuelle Gewalt in Konflikten, Pramila Patten, in diesem Jahr geschrieben hat.
Dieses Thema rückt seit einiger Zeit immer stärker ins öffentliche Bewusstsein und wird in den Medien anhand aktueller Beispiele breit diskutiert. Es betrifft Vorfälle im häuslichen Umfeld ebenso wie in Vereinen, Kirchen, im Militär und in anderen Institutionen. In Kriegen wird sexuelle Gewalt sogar gezielt als Waffe eingesetzt. Evelin Lindner analysiert und erläutert diese Phänomene der Unmenschlichkeit mit der Kompetenz der wissenschaftlichen Forscherin aus Hameln in ihrer verständlichen Art und zeigt Wege aus der Gewalt auf.
Damit wir eine passende Anzahl von Plätzen vorbereiten können, würden wir uns über Anmeldungen bei Georg-W. Geckler unter 0151 22192700 oder georg.geckler@outlook.com freuen.
Die Ärztin und Psychologin Evelin Lindner wurde in Hameln geboren und ging auf das Viktoria-Luise-Gymnasium. Sie hat die Organisation „Human Dignity and Humiliation Studies“, die sowohl ein akademisches Feld als auch ein globales Netzwerk von Menschen sind, zu ihrem Lebensinhalt gemacht. Mit minimalem persönlichem Besitz lebt sie auf allen Kontinenten der Welt, organisiert Konferenzen, forscht und begegnet Menschen, mit dem Ziel, mehr Würde und Gleichwertigkeit für alle Menschen in die Welt zu bringen. Dabei beschäftigt sie insbesondere der Einfluss von Gewalt und Demütigung auf die kleinen und großen Konflikte und Kriege in der Welt und wie diese durch ein würdevolles Miteinander verhindert oder geheilt werden können. Evelin Lindners Lebensweg wurde sehr durch die tiefen und weisen Einsichten ihres Vaters beeinflusst, der stark durch Krieg und Vertreibung aus seiner Heimat Schlesien geprägt wurde, und den sie während der letzten Jahre seines Lebens in Holtensen bei Hameln betreute.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.