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Warntag im Landkreis Hameln-Pyrmont

10. Januar von 12:00 - 12:15
Kostenlos

Warntag im Landkreis Hameln-Pyrmont

Am 10. Januar 2026 probt der Landkreis Hameln-Pyrmont gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen erneut den Ernstfall.

Im Zuge des „kreisweiten Warntages“, der regelmäßig am ersten Samstag eines Quartals stattfindet, soll den Menschen verdeutlicht werden, mit welchen Warn-Systemen die zuständigen Behörden warnen können, wenn eine Großschadenslage oder Katastrophe bereits eingetreten ist oder unmittelbar bevorsteht.

Um 12:00 Uhr ertönt zur Ankündigung der Probe-Warnung gewohntermaßen kreisweit das Sirenensignal „Entwarnung“ (einminütiger Dauerton).

Um 12:06 Uhr werden das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ (einminütiger auf- und abschwellender Heulton) sowie die Warn-App „NINA“ ausgelöst. Zeitgleich werden zusätzlich Informationen über die Social-Media-Kanäle des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Kooperativen Rettungsleitstelle Weserbergland (KRL) zur Verfügung gestellt.

Um 12:12 Uhr wird der kreisweite Warntag wiederum mit dem Sirenensignal „Entwarnung“ – also dem einminütigem Dauerton – offiziell beendet.

Der Zugang zu den Social-Media-Kanälen des Landkreises bzw. der Kooperativen Regionalleitstelle (KRL) sowie weitere Hinweise zum Thema Warnung der Bevölkerung im Landkreis Hameln-Pyrmont sind hier zu finden

Sollte das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ im Ernstfall zu hören sein, werden vom Landkreis Hameln-Pyrmont bestimmte Verhaltensweisen zum Selbstschutz und zur Informationsbeschaffung wie folgt empfohlen:

  • Ruhe bewahren!
  • Gebäude in massiver Bauweise aufsuchen (oder alternativ z. B. das Auto)
  • Hilfsbedürftige unterstützen
  • Fenster- und Türen schließen, Klima- und Lüftungsanlagen ausschalten
  • Informationen in Rundfunk und Internet suchen

(bei Stromausfall: z. B. Autoradio)

  • Warn-App „NINA“ beachten
  • Anweisungen der Einsatzkräfte befolgen
  • Notruf nur im Notfall anrufen!

„Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, besondere Vorkommnisse im Zusammenhang mit den vorhandenen Sirenen oder auch technische Defekte, direkt an uns zu melden. Zur schnellstmöglichen Fehlerbeseitigung und Optimierung sollten die Standortangaben und Sachverhaltsbeschreibungen so exakt wie möglich erfolgen“ so Marvin Schwiegmann, Leiter des Amtes für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst beim Landkreis Hameln-Pyrmont.

Die Meldeadresse lautet zivilschutz@hameln-pyrmont.de

Bereits bekannt ist der Ausfall von insgesamt zehn Sirenen im Kreisgebiet. Davon befinden sich vier Sirenen auf dem Gebiet des Flecken Aerzen, in den Ortsteilen Grupenhagen (Brands Koppelweg), Gellersen (Kirschenstraße), Reinerbeck (Im Bruche) und Reher (Hauptstraße). Weitere zwei Sirenen befinden sich auf dem Gebiet des Flecken Coppenbrügge in den Ortsteilen Diedersen (Hellsieksweg) und Marienau (Knickstraße). Auch auf dem Gebiet der Gemeinde Emmerthal befinden sich zwei Sirenen, hier in den Ortsteilen Esperde (Osterstraße) und Ohr (Berkeler Straße). Je eine weitere Sirene befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Hessisch Oldendorf im Ortsteil Heßlingen (Kapellenstraße) sowie auf dem Gebiet der Stadt Bad Münder im Ortsteil Hachmühlen (Neustädter Straße). Diese Sirenen können im Zuge des Warntages nicht ausgelöst werden.

Diese Ausfälle unterstreichen, wie wichtig funktionierende Warnmittel für den Bevölkerungsschutz sind. Umso bedeutender ist es, dass Bürgerinnen und Bürger auch abseits der Sirenen gut informiert und vorbereitet sind. Genau hierzu hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einen überarbeiteten Ratgeber für Notfallvorsorge und Verhalten in Krisensituationen veröffentlicht.

Die neue Ausgabe soll die Bevölkerung dabei unterstützen, sich umfassend und systematisch auf mögliche Notlagen wie großflächige Stromausfälle, Naturereignisse oder Unterbrechungen der Versorgung vorzubereiten. Der Ratgeber enthält aktualisierte Empfehlungen zur Vorratshaltung, zur Sicherung wichtiger Dokumente sowie zu einfachen Maßnahmen der Ersten Hilfe. Zusätzlich werden moderne Warn- und Informationssysteme, digitale Kommunikationswege und die Bedeutung lokaler Netzwerke stärker in den Fokus gerückt.

Mit der Veröffentlichung verfolgt das BBK das Ziel, das Risikobewusstsein zu stärken und die Eigenvorsorge in der Bevölkerung zu fördern. Die Broschüre steht unter nachfolgender Adresse kostenfrei zur Verfügung und wird im Rahmen weiterer Informationsmaßnahmen verbreitet:

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html

Die nächste kreisweite Warntag findet in diesem Jahr erst am 2. Samstag des zweiten Quartals 2026, am 11. April 2026, statt.

Die weiteren kreisweiten Warntage im Jahr 2026 finden planmäßig an folgenden Samstagen statt:

  1. Juli 2026 und
  2. Oktober 2026.

Der nächste bundesweite Warntag wird wieder am 2. Donnerstag im September, also am 10. September 2026 gegen 11:00 Uhr, stattfinden.

 

Details

  • Datum: 10. Januar
  • Zeit:
    12:00 - 12:15
  • Eintritt: Kostenlos

Veranstaltungsort

  • Weserbergland

Veranstalter