2. Digitaler Unabhängigkeitstag zeigt unkomplizierte Alternativen für Social Media

PRESSEINFORMATION | STADT HAMELN | 22.10.26 zum 2. DIT / DUT im Kulturdock in der Pfortmühle am Sonntag, den 1. November 2026 ab 15.00 Uhr:


Immer mehr Menschen empfinden Werbung, Hass, Hetze und undurchsichtige Algorithmen auf den großen, kommerziellen Plattformen als störend. Wer Social Media nutzen möchte, ohne sich über ständige Werbung, Datenhunger oder aufdringliche Postings zu ärgern, erfährt am Sonntag, den 1. November 2026, ab 15:00 Uhr im KulturDock in der Pfortmühle (Sudetenstraße
1, Hameln) beim 2. Digitalen Unabhängigkeitstag, wie verständliche und faire Soziale Netzwerke wie Mastodon funktionieren. Der Eintritt ist frei.

Smartphones und soziale Medien gehören heute für fast alle Generationen zum Alltag. Doch das Gefühl der Überforderung wächst: Konzerne bestimmen durch verdeckte Mechanismen, welche Inhalte wir zu sehen bekommen. Viele Menschen fragen sich deshalb, ob es nicht auch ruhigere, ehrlichere Wege gibt, um online mit Bekannten in Kontakt zu bleiben oder lokale Neuigkeiten zu lesen.

Genau hier setzt die Veranstaltung vom Denkanstoß e. V. an. Unter dem Motto „Einstieg ins Fediversum“ wird gezeigt, wie unkompliziert Alternativen zu den bekannten Plattformen aufgebaut sind. Hinter dem Begriff „Fediversum“ verbirgt sich ein Zusammenschluss von Netzwerken, die niemandem allein gehören, absolut werbefrei sind und den Schutz der eigenen Daten respektieren.

Ralf Hermes vom Denkanstoß e. V. erklärt Schritt für Schritt, wie Plattformen wie Mastodon funktionieren und wie man sich dort zurechtfindet. Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Neugierige jeden Alters – von Jugendlichen über Erwachsene bis hin zu Senioren. Es werden keinerlei technische Vorkenntnisse vorausgesetzt. Neben anschaulichen Erklärungen bleibt ausreichend Zeit, um Fragen zu stellen und das Ganze ganz entspannt auszuprobieren.
Dass dieser niedrigschwellige Zugang funktioniert, bewies bereits der erste Digitale Unabhängigkeitstag Anfang Oktober, zu dem knapp 30 Interessierte (überwiegend ohne Vorwissen) zusammenkamen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Veranstaltungsort ist das KulturDock Hameln, das als RegioHub für Begegnung, Kultur und digitale Teilhabe dient. Gefördert wird das KulturDock vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der KfW
sowie dem Landkreis Hameln-Pyrmont im Rahmen des Modellprojekts Smart City.


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