17.171.697,00 Euro für Hameln

Hameln, 25.08-2026: Die Stadt Hameln erhält aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes etwas über 17 Millionen Euro. Hier die weiteren Zahlen für den Landkreis (Pressemitteilung der MdL Watermann/Grosch)

Die MdL Constantin Grosch und Uli Watermann versandten am 20.08.2026 die nachfolgende Presseinfo:


Versprochen, gehalten – Niedersächsische Landesregierung legt unbürokratischen Entwurf für die Verteilung von gut 94 Millionen Euro für Hameln-Pyrmont vor

Wie bereits im Mai 2026 angekündigt, sind für die Städte und Gemeinden in Hameln-Pyrmont sowie den Landkreis selbst insgesamt 94.030.649,00 Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes vorgesehen. Das sieht der Entwurf für das Niedersächsische Kommunalinfrastrukturfördergesetz vor, den Innenministerin Daniela Behrens heute im Ausschuss für Inneres und Sport vorgestellt hat. Insgesamt verteilt Niedersachsen damit rund 4,7 Milliarden Euro auf seine Kommunen.

„Knapp 95 Millionen Euro zusätzlich sind eine starke Unterstützung für unsere
Kommunen. Mit dem Geld kann vor Ort konkret das angepackt werden, wo der größte Bedarf besteht. Das Land Niedersachsen sorgt dafür, dass die Bundesmittel schnell, verlässlich und mit möglichst wenig Bürokratie bei den Städten, Gemeinden und Landkreisen ankommen“, betont der Landtagsabgeordnete und innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Uli Watermann, der heute bei der Vorstellung des Gesetzentwurfs im Ausschuss zugegen war.

Der Gesetzentwurf weist den Kommunen feste Budgets zu. Dabei berücksichtigt das Land sowohl die Einwohnerzahl als auch die Finanzkraft. Gemeinden und Samtgemeinden erhalten zusätzlich einen festen Sockelbetrag. Die Kommunen können selbst entscheiden, welche ihrer Infrastrukturprojekte sie mit dem Geld finanzieren. Einen eigenen finanziellen Anteil müssen sie dabei nicht leisten.

„Die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Kommune braucht und wo der Schuh am meisten drückt. Viele Kommunen haben drängende und große Projekte in den Schubladen, aber derzeit keine finanziellen Kapazitäten, diese voranzubringen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag Hameln-Pyrmont, Constantin Grosch. „Deshalb geben wir den Städten, Gemeinden und dem Landkreis nicht nur zusätzliche finanzielle Spielräume, sondern vor allem auch viel Freiheit bei der Frage, wo das Geld am meisten bewirkt. Das kann auch eine große Chance für die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker in den Räten sein.“
Konkret erhalten:

  • Der Landkreis Hameln-Pyrmont 42.821.624,00 Euro
  • Der Flecken Aerzen 3.212.117,00 Euro
  • Die Stadt Bad Münder am Deister 6.644.698,00 Euro
  • Die Stadt Bad Pyrmont 6.738.627,00 Euro
  • Der Flecken Coppenbrügge 3.318.677,00 Euro
  • Die Gemeinde Emmerthal 2.877.579,00 Euro
  • Die Stadt Hameln 17.171.697,00 Euro
  • Die Stadt Hessisch Oldendorf 7.082.933,00 Euro
  • Der Flecken Coppenbrügge 4.162.697,00 Euro


„Zusätzlich gehen 7.584.015,00 Euro an die Stadt Rinteln. Auch dort wird das zusätzliche Geld dringend benötigt und sicherlich gut eingesetzt“, ergänzt Constantin Grosch.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps freut sich, dass das Geld aus dem Sondervermögen des Bundes nun schnell und gezielt da ankommt, wo es am dringendsten gebraucht wird. „Damit können wichtige Projekte in den Städten und Gemeinden konkret umgesetzt werden. Für die Menschen vor Ort werden damit gute und richtige Entscheidungen des Bundes konkret sichtbar“, so Schraps abschließend.


herral, 25.08.2026

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