Verlaufsbericht: Geschichtsmythen der „Neuen Rechten“ in Deutschland – Vortrag und Diskussion

Hameln, 17.09.2026: Eindrücke vom Vortragsabend des Lern- und Dokumentationsortes Bückeberg zu einem Vortrag mit Prof. Dr. Fabian Virchow (Universität Düsseldorf).

Rund 40 interessierte Besucherinnen und Besucher – gemischt, jünger und älter, waren zu dem rund 90-minütigen Info und Austauschabend in die Räumlichkeiten von radio aktiv gekommen.

Gut eine Stunde erläuterte der Rechtsextremismusforscher Prof. Dr. Fabian Virchow ruhig und sehr sachlich die Zusammenhänge und Strategien seit den 50er Jahren. Angefangen von der Einordnung des Begriffes der „Neuen Rechten“, zunächst als Selbstbezeichnung zur Abgrenzung von den „alten Nazis“, aber mit einem ähnlichen völkischen Denken. Mittlerweile sei eine präzise Abgrenzung nicht mehr möglich. Bei Geschichtspolitik gehe es auch darum, mit Geschichte Politik zu machen. Im Rechtsaußenspektrum sei der Wunsch nach einer zur bestehenden Geschichtsforschung konkurrierenden Basiserzählung groß. Mythen und Narrative geben Deutungsmacht und bieten Sinn an. Es kommt darauf an, dass Menschen das glauben.

Es erläuterte Herr Virchow anhand konkreter Beispiele zu geschichtlichen Ereignissen des Krieges und der Shoah das Vorgehen der neuen Rechten. Doe AfD sei hier mittlerweile ein ressourcen- und reichweitenstarker Akteur. Hierzu brachte er dann Beispiele aus dem aktuellen Wahlkampf in Sachsen-Anhalt.

Etwa 30 Minuten moderierte Jan Waitzmann vom Lern- und Dokumentationsort anschließend den Austausch mit dem Publikum.


Originaltöne zur Veranstaltung:

a) Jan Waitzmann, Lern- und Dokumentationsort Bückeberg:

b) Prof. Dr. Fabian Virchow:

Zuhörerstimmen:

a) Gunda Thöle:

b) Johannes Schraps:

c) Bernhard Gelderblom:


Impressionen:


Über den Referenten: https://de.wikipedia.org/wiki/Fabian_Virchow

Homepageinfo des Referenten: https://vfrd.de/dr-rer-pol-fabian-virchow.html


Ankündigung:


Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein Denkanstoß Hameln e.V.

herral, 17.09.2026

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