Hameln, 23.04.2026 -herral-: „Die digitale Welt ist ein Teil der realen Welt!“
Zwei Veranstaltungen mit der Organisation Hate Aid bildeten den Abschluss der Reihe „Desinformation – Gefahr für die Demokratie“ des Vereins Denkanstoß Hameln e.V.
Etwa 50 Interessierte, darunter eine Schulklasse der Elisabeth-Selbert-Schule folgten den öffentlichen Vortrag von Ella Lassner bei zedita.
Das Ziel: Jeder Mensch soll sich im Internet frei fühlen. Das ist unser aller Recht. Hass im Netz ist ein Problem. Wir stellen uns gegen alle, die Hass verbreiten.
Einblicke in die Veranstaltung (Bilderfilm):
Fazit zur sehr sachlichen, informativen Veranstaltung mit einer kompetenten Referentin: Niemand ist hilflos dem Handeln der Täter ausgesetzt!
Digitale Gewalt hat viele Facetten und provoziert zum aktiven Handeln (Beispiel: Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübke). Im Kern geht es darum, den anderen mundtot zu machen. Durch Verrohung werden Grenzen verschoben. Wichtig aber auch: Wenige (!) Personen verbreiten viel Hass. Karsten Holexa brachte in seiner Einführung zwei Beispiele mit guter Gegenwehr:
a) Die Hetze gegen Bundesligaschiedsrichterin Marie-Louisa Eta
b) Die Verurteilung eines Hasskommentators gegen einen Abiturienten
Der Verein Hate Aid (finanziert übrigens in Teilen auch vom Programm „Demokratie leben“) bietet Beratung und konkrete Unterstützung.
Link zum Verein: https://hateaid.org/
Hamelns Polizeichef Matthias Kinzel erläuterte am Endes des Abends noch wie man Anzeige erstatten kann – es gibt Möglichkeiten sich zu wehren.
Link zur Onlinewache der Polizei:
https://portal.onlinewache.polizei.de/de
Am 21.04.2026 hatte Ella Lassner dann ein vierstündiges Schulseminar an der IGS West gehalten.

Damit endet e die Veranstaltungsreihe der Allianz lebendige Demokratie im Weserbergland.
Zur Bilanz:
herral, 23.04.2026