Hameln, 29.10.2026: Der Titel der Veranstaltung „Zivilgesellschaftliches Engagement unter autoritären Bedingungen“ war vielleicht etwas sperrig. Abgeschreckt hat er nicht. Die Räumlichkeiten von radio aktiv waren so voll wie selten.
Die Veranstalter hatten alle verfügbaren Stühle, auch aus den Nebenräumen, zusammengesucht und so gab es 60 Sitz- und noch einige Stehplätze. Die hohe Resonanz überraschte.
Enttäuscht wurden die Zuhörer nicht. Victoria Gulde von der Amadeu Antonio Stiftung gab einen umfassenden und verständlichen Einblick in die Situation der Zivilgesellschaft in Europäischen Ländern wie Ungarn, Serbien, den USA oder Polen, wie auch in deutschen Bundesländern wie z.B. Sachsen Anhalt.
Auf Einzelheiten des etwa ein Stunde dauernden Vortrages möchte ich nicht eingehen und verweise auf die Studie, die am Ende des Beitrags als download verfügbar ist.
Christof Vetter, Pastor der ev.-luth. Kirche Aerzen, moderierte dann gute 30 Minuten eine Aussprache mit Statements und Fragen aus dem Publikum.
Die Veranstaltung war von den parents for futur Hameln initiiert und zusammen mit dem Verein Denkanstoß Hameln e.V. und der Allianz lebendige Demokratie im Weserbergland umgesetzt worden.
Impressionen:
Link zur Studie:

Aus dem Kreis der Verwaltungen war der Inspektionsleiter der Polizei Matthias Kinzel erschienen. Pressevertreter waren nicht mit dabei.
Zeitgleich fand bei zedita im Bahnhof eine Dialogveranstaltung „Wie bewegt sich Hameln in Zukunft?“ statt.
herral, 29.10.2026









