Blitzerwarnungen

Über 23.600 Menschen gefällt eine “Blitzerwarnseite“ hier aus dem Landkreis auf Facebook. Ich selber mußte neulich auch wieder einen Strafzettel bezahlen. Zum Glück nicht viel. Ich hab mich über mich, und nicht über den Blitzer bzw. die Verkehrsüberwachung geärgert. Warum?
Folgenden Text ist auf Facebook vielfach zu finden. Und wenn er nicht wahr ist, dann ist er sehr gut erfunden:

Werner schaute noch mal auf den Tacho, bevor er langsamer wurde, 78 km/h innerhalb einer Ortschaft. Das dritte Mal, dass er in diesem Jahr erwischt wurde. Der Polizist, der ihn angehalten hatte stieg aus seinem Auto und kam mit einem Notizblock auf Werner zu. „Christian?!“ Die Uniform irritierte zunächst, aber es war Christian aus der Kirche! Werner sank tiefer in seinen Sitz. Das war schlimmer als der Strafzettel! Ein christlicher Bulle erwischte einen Typen aus seiner eigenen Kirche. „Hallo, Christian, komisch, dass wir uns so wiedersehen.“ „Hallo, Werner“ – kein Lächeln. „ Oh Christian, ich bin nur so schnell gefahren, weil ich schnell nach Hause wollte, zu meiner Frau und meinen Kindern.“ „Ja, so ist das manchmal.“ „Mit wie viel hast du mich erwischt?“ „70″, „Ach Christian komm, das waren höchsten 65. „. Christian war fleißig am Schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte er nicht Führerschein und Papiere sehen? Ungeduldig sagte Werner: „Mann kann doch auch mal ein Auge zudrücken, oder?“ Christian schrieb weiter, riss dann den Zettel ab und gab ihn Werner. Ohne ein Wort zu verlieren ging Christian wieder zu seinem Streifenwagen zurück. Werner wartete und schaute ihm im Spiegel nach. Dann faltete er den Zettel auf. Was würde ihn dieser Spaß wohl kosten? Hey, war das ein Witz, es war kein Strafzettel, es war nur ein kleiner Brief. Und darin stand: „Lieber Werner, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie 5 Jahre alt war starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist zu schnell gefahren. Ein Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate Knast, dann war der Mann wieder frei. Frei um seine beiden Töchter wieder in die Arme nehmen zu dürfen. Ich hatte nur eine und ich werde wohl warten müssen bis ich sie im Himmel wieder in den Arm nehmen kann. Tausend Mal habe ich versucht diesem Mann zu vergeben. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss immer wieder an sie denken. Auch jetzt. Bitte bete für mich und bitte: sei vorsichtig, Werner. Gruß. Christian.

Text „Der Polizist aus der Kirche“. Verfasser unbekannt.

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