Russisch Roulette im Stadtforst Hameln ? – Das höhere Risiko liegt woanders.

Vermutlich ist die Chance, im Stadtwald Hamen von einem herabstützenden Ast getroffen und schwer verletzt zu werden deutlich kleiner als ein Sechser im Lotto. War früher das ganze eine unsichtbare Gefahr, zeigt sich das Risiko derzeit ziemlich anschaulich.

Waldspaziergangsbilder:

Am 27.03.2021 im Stadtforst – Waldweg an der BUND Bildniswiese: Hier hatte im letzten Jahr eine lokale Windhose mehrere Bäume entwurzelt und die Lage am Boden ist ziemlich bedrückend. Verstärkt wird das ganze jetzt beim Blick in den Himmel:

Die „Einschläge“ der Äste sind auf dem Boden zu sehen. Die Brüchigkeit der einst mächtigen Buchenkronen ist selbst für Laien sichtbar.

Die abgebrochenen – noch schwebenden Äste liegen mittlerweile auch am Boden.

Die grundlegende Risikominimierung wird die Motorsäge bringen. Die Ursache ist damit lange nicht beseitigt.

Mir ist klar, die Bilder geben nicht im Ansatz den Eindruck des persönlichen Sehens wieder. Was aber soll man machen?

Unsere Wälder zeigen enorme Schäden, die Nachrichten und Bilder gehen durch die Medien.

Mobilisieren tun sie den Menschen nicht mehr.

So bleibt es denn, den Verfall zu dokumentieren.


Zusammenstellung am 10.04.2021, herral

2 Gedanken zu „Russisch Roulette im Stadtforst Hameln ? – Das höhere Risiko liegt woanders.“

  1. Die Waldschäden am und auf dem Basberg sind elementar. Die Kettensäge allein wird keine Abhilfe schaffen. Vielleicht sollte man großflächige Waldbereiche für jeden Publikumsverkehr, jede Nutzung schlichtweg sperren und sich selbst überlassen? Die öffentliche Empörung wäre sicherlich gewaltig. Ob es Menschen mobilisiert (und wenn ja wozu), ist mehr als fraglich.
    Eigentlich ist nur ein gnadenloser Konsumverzicht und ein noch gnadenloserer Verzicht auf weitere Reproduktion und Vermehrung der Menschheit sinnstiftend. Oder man verzichtet halt auf die Natur, so wie wir sie kennen.

  2. Erschreckender Einsatz der städtischen Kettensägen. Nach Holtenser Landstr. und jetzt am Basberg müssen wir uns für die Bäume an der Goethestr. einsetzen, evtl mit Baum-Demos und einer Anwoh-nerbefragung, die auch beim geplanten Parkhaus am Steigerturm erfolgreich war. Fridays/Parents4
    Future würden sicherlich unterstützen wie der BUND, die GRÜNEN oder Michael Glaubitz ().
    Dieter Kölkebeck

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.