Presseinfo der Stadtverwaltung zur Gartenstraße

Hameln, 25.03.2026: Die Stadtverwaltung hat heute folgende Info versandt. Orginaltext:


Gartenstraße bald wieder „wie früher“
Einbahnstraßenregelung wird am Donnerstag rückgängig gemacht

Hameln (sak). Die Gartenstraße kehrt zu ihrer gewohnten Fahrtrichtung zurück. Am Donnerstag, 26. März, wird die Einbahnstraßenregelung gedreht und damit wieder so eingerichtet, wie sie vor Beginn des Verkehrsversuchs galt. Die Gartenstraße ist dann im Abschnitt zwischen Süntelstraße und Feuergraben wieder aus Richtung Süntelstraße befahrbar.

Über die temporäre Verkehrsführung war in den vergangenen Monaten viel diskutiert worden – sowohl Befürworter als auch Kritiker meldeten sich zu Wort. Diese Rückmeldungen würden deutlich zeigen, wie wichtig die Gartenstraße für viele Menschen ist, so die Stadtverwaltung. Der Versuch habe Einblicke gegeben, und der bisherige Zeitraum sei ausreichend, um die Auswirkungen der Einbahnstraßenänderung fachlich zu bewerten.

Warum nun die Rückkehr zum alten Zustand? Hintergrund ist unter anderem der Ratsbeschluss zum Feldversuch am 164er Ring, der ab Mai startet. Für diesen Verkehrsversuch müssen ab sofort die Weichen gestellt werden. Dazu gehört eine verlässliche Datengrundlage, für die Verkehrszahlen unter vergleichbaren Bedingungen erhoben werden sollen – und dazu zählt eine Gartenstraße, die wieder wie gewohnt aus Richtung Süntelstraße befahrbar ist.

Spätestens im Mai wird ein erster Zwischenbericht zur Gartenstraße vorliegen. Eine abschließende Bewertung erfolgt dann erst nach Ende des Feldversuchs am 164er Ring. Diese endgültige Einschätzung wird voraussichtlich zum Jahresende präsentiert.

Die Stadt bittet Autofahrer ab Donnerstag um besondere Vorsicht. Gerade kurz nach der erneuten Änderung kann es passieren, dass Autofahrer die neue Regelung missachten, heißt es aus der Verwaltung. Es dauere erfahrungsgemäß immer mehrere Wochen, bis sich eine neue Verkehrsführung eingespielt habe.


herral, 25.03.2026

2 Gedanken zu „Presseinfo der Stadtverwaltung zur Gartenstraße“

  1. „Früher war alles besser“ – dieser Spruch kam mir sofort in den Sinn als ich die Schlagzeile las. Absicht? Der Spruch ist vollkommener Blödsinn. Früher war sehr sehr viel wirklich schlechter. Das sagt der Verstand wenn man nachdenkt. Das andere sagt das Gefühl. Mein Gefühl sagt mir, der Oberbürgermeister möchte das Thema aus dem Wahlkampf heraushalten. Das ist verständlich da wir mit dem Chefredakteur der DEWEZET einen unsachlichen emotionalen Anheizer haben der in der veröffentlichten Meinung unseres Hauptinformationsmediums eine Stimmung schafft, die wenig konstruktiv ist. So kapituliert die Verwaltung vor der Medienmacht. Ich finde das ausgesprochen schade.
    Ralf Hermes

  2. Hinzu kommt, dass jetzt Osterferien sind und damit das Gesamtverkehrsaufkommen deutlich geringer ist als in der Schulzeit.

    Dies verfälscht die Ergebnisse.

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