Grüner Ortsverband Hameln zum Ratsbeschluss zur Nordbrücke

Hameln, 25.03.2026: Der Grüne Ortsverband Hameln begrüßt den Ratsbeschluss zur Nordbrücke als einen entscheidenden Schritt für die Verkehrsinfrastruktur unserer Region. Gleichzeitig wird die Chance gesehen, die gesamte Weserquerung in den Blick zu nehmen und gemeinsam eine nachhaltige sowie zukunftsfähige Lösung für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu entwickeln.

Text der Pressemitteilung vom 24.03.2026:


Grüne zum Ratsbeschluss: Meilenstein für die Nordbrücke erreicht, jetzt die gesamte Weserquerung in den Blick nehmen 

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen begrüßt den aktuellen Beschluss des Stadtrats vom 13. März 2026 zur Realisierung der Fahrradbrücke Nord ausdrücklich. Mit der Festlegung auf die Trasse zwischen der Breslauer Allee und der Fontanestraße sowie der Freigabe der weiteren Planung wurde eine zentrale grüne Kernforderung auf den Weg gebracht.

„Die Nordbrücke ist ein echter Gewinn für die Lebensqualität in unserer Stadt. Dass dieses Vorhaben nun konkrete Formen annimmt, ist maßgeblich der Beharrlichkeit unserer Fraktion zu verdanken“, betont Petra Scheller, Vorsitzende des Ortsverbands. „Es zeigt sich einmal mehr: Wenn die Grünen mitgestalten, bekommt der umweltfreundliche Verkehr endlich den Stellenwert, den er für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung braucht. Diese Entscheidung ist das Ergebnis konstruktiver Zusammenarbeit für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“ Weiter führt Scheller aus: „Dabei hilft auch das Geld des Landes Niedersachsen, welches durch das „Kommunale Fördergesetz“ der Rot-Grünen Landesregierung pragmatisch an die Stadt Hameln fließt.“

Trotz dieses wichtigen Fortschritts betonen die Grünen, dass die neue Brücke kein Freifahrtschein für den Status quo an den bestehenden Brücken ist. Die Situation auf der Thiewall- und der Münsterbrücke bleibt für Radfahrende weiterhin prekär und ungenügend.

Samuel Everding, Co-Vorsitzender des Ortsverbands, stellt klar: „Die Nordbrücke entlastet, aber sie löst nicht das Sicherheitsproblem im Herzen der Stadt. Wir halten an unserer Forderung fest, dass auch auf den beiden großen Brücken, Thiewallbrücke und Münsterbrücke, signifikante Verbesserungen erfolgen müssen. Es darf nicht bei einer Teillösung am Stadtrand bleiben. Radfahren muss überall in Hameln sicher und attraktiv sein.“

Für die Grünen ist die Nordbrücke zudem nur der erste Schritt eines umfassenden Gesamtkonzepts. Um die Trennung durch die Weser für den Radverkehr nachhaltig zu überwinden, muss folgerichtig auch eine Lösung für den Süden her.

„Wer A sagt, muss auch B sagen: Nach der Nordbrücke ist eine weitere Überquerung auf der anderen Stadtseite, von Wangelist in die Südstadt, der notwendige nächste Schritt“, so Scheller und Everding abschließend. „Nur ein geschlossenes Netz, das alle Stadtteile verbindet, wird die Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen.“

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Petra Scheller, Ortsvorsitzende Hameln


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