Hameln, 28.07.2026: Seit 1977 gibt der Hamelner Museumsverein jährlich sein „Jahrbuch“ heraus. Worum es in dieser Ausgabe geht, erfahren sie hier:
Titelseite des Jahrbuch 2026 (Ausschnitt Gemälde von Gustav Adolf Spangenberger: „Der Rattenfänger von Hameln“

Inhaltsverzeichnis:


Leicht gekürzte Version des Vorwortes:
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns, Ihnen das Hamelner Jahrbuch 2026 des Museumsvereins
präsentieren zu dürfen. In dieser Ausgabe bieten wir Ihnen wieder vielfältige
Einblicke in die reiche Stadtgeschichte, begleitet von einem umfassenden
Tätigkeitsbericht des Museums für das Jahr 2025.
Das vergangene Jahr war für das Team des Museums prägend und in vielerlei
Hinsicht herausfordernd.
Im Mittelpunkt der Arbeit des Museumsteams stand der Umzug des
Sammlungsdepots, ein Vorhaben, das nicht nur sorgfältige Planung und
großen logistischen Aufwand erforderte, sondern auch mit erheblichem
personellem Engagement verbunden war, denn diese anspruchsvolle Aufgabe
musste parallel zum laufenden Museumsbetrieb bewältigt werden. Das dies
gelungen ist, verdanken wir dem unermüdlichen Einsatz der haupt- und
ehrenamtlich Mitarbeitenden.
Trotz dieser außergewöhnlichen Belastung ist es gelungen, den
Museumsbetrieb kontinuierlich aufrechtzuerhalten und unseren Besucherinnen
und Besuchern wie gewohnt einen spannenden Einblick in die Hamelner
Stadtgeschichte und die Rattenfänger-Sage zu bieten.
Das vorliegende Jahrbuch versammelt erneut eine erstaunliche Bandbreite an
historischen Themen. Es reicht von den Ursprüngen der Stadt bis in die
neueste Zeit. Numismatiker U.E.G. Schrock stellt ein Ehrengeschenk der Stadt
Hameln in Form eines Talers von 1544 vor und Carsten Schwier-Herrmann
führt seine Einblicke in die Geschichte Hastenbecks mit einem Inventar von
1586 fort. Bernd Bruns widmet dem Hamelner Künstler Werner Koch ein
ausführliches Porträt und Dietmar Grams beschäftigt sich mit der
Entstehungsgeschichte des Mausoleums in Hasperde. Claudia Höflich
untersucht einen Hexenprozess in Ohsen aus dem Jahr 1583. Das Hamelner
Landwehrbataillon und der Hamelner Waterloo-Teilnehmer Friedrich Lindau
sind die Themen von Militärjournalist Carl Schulze. Außerdem wird der
Geschichte von zwei Gemälden nachgegangen: dem Walthausen-Gemälde in
der Dauerausstellung des Museums (Claudia Höflich) und dem Rattenfänger
von Gustav Spangenberg, den der Museumsverein 2025 erwerben konnte (Dr.
Silke Köhn). Weitere Beirträge, u.a. von Klaus Arnold und Bernhard Gelderblom, ergänzen das Programm. Die Reihe der historischen Beiträge beschließt
Kommunalarchäologe Dr. Daniel Lau mit der Fundchronik der vergangenen
zwei Jahre.
Wir danken Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihre Treue und Ihr Interesse
und wünschen nun viel Spaß beim Lesen!
Mitglieder des Museumsvereins bekommen das Jahrbuch kostenlos übersandt. Nichtmitglieder können es für 5 Euro im Museum Hameln erwerben.
Homepage des Museumsvereins auch mit einer Inhaltsübersicht der bisher veröffentlichten Jahrbücher:
Vorwort freigegeben vom Jahrbuch-Obmann des Museumsvereins: Bernd Bruns
radio aktiv Bericht zum Jahrbuch 2026:
herral, 28.07.2026