Hameln, 24.09.2026: Presseinfo der Stadtverwaltung zum DID / DUT.
Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, findet der erste „Digitale Unabhängigkeitstag“ (DUT) in Hameln statt. Die Auftaktveranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im KulturDock in der Pfortmühle (Sudetenstraße 1, Erdgeschoss der Stadtbücherei Hameln) und wird in Kooperation mit dem Denkanstoß e. V. durchgeführt. Das monatlich stattfindende Format möchte Bürgerinnen und
Bürgern alltagstaugliche Alternativen zu großen Digitalkonzernen aufzuzeigen und einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe ermöglichen.
Das digitale Leben vieler Menschen befindet sich heute in den Händen weniger Großkonzerne. Unternehmen wie Meta, X Corp., Microsoft, Amazon, Apple oder Google bestimmen maßgeblich, wie wir kommunizieren, welche Informationen verbreitet werden und wie Meinungen online gebildet werden. Als Antwort auf diese Marktmacht hat sich seit Anfang 2026 der Digitale Unabhängigkeitstag etabliert, der jeweils am ersten Sonntag im Monat stattfindet und bundesweit auf großes Interesse stößt.
Ab Oktober findet der DUT dann auch in Hameln statt. Im Zentrum steht der praktische Wissens- und Erfahrungsaustausch. Die Einladung richtet sich an alle Interessierten, von Einsteigenden bis hin zu IT-Erfahrenen. Zum Auftakt am 4. Oktober stehen alternative Suchmaschinen, datenschutzfreundliche Internetbrowser und sichere Messengerdienste im Mittelpunkt. In den Folgetreffen am 1. November werden das Fediversum (z. B. Mastodon,
PeerTube als Alternative zu X (ehemals Twitter) und YouTube) sowie am 6. Dezember regionale und digitale Alternativen zu großen Online-Händlern und Bezahldiensten thematisiert.
Veranstaltungsort ist das KulturDock Hameln, der neu eröffnete Raum für Begegnung, Kultur und digitale Teilhabe. Alle, die ihr digitales Leben selbstbestimmter gestalten möchten oder sich einfach mal informieren möchten, sind herzlich zum Mitmachen und Diskutieren eingeladen. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht nötig.
Gefördert wird das KulturDock vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der KfW sowie dem Landkreis Hameln-Pyrmont im Rahmen des Modellprojekts Smart City.
Siehe auch:
herral, 24.09.2026