Zahlen, Daten und Fakten zur Migration – Kurzbericht

Hameln, 03.11.2026: Der Verein „Denkanstoß Hameln“ hatte gemeinsam mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont für den 02. Nov. zu einer besonderen Veranstaltung in das zedita-Veranstaltungszentrum im Hamelner Bahnhof eingeladen.

Die Migration, also die Eiwanderung nach Deutschland ist nach wie vor ein hoch umstrittenes Thema, das durch viele Mythen, Erzählungen und falsch Informationen dominiert wird. Um dieses zumindest in Ansätzen zu durchbrechen, hatten die Veranstalter eine Vertreterin des „Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung“ (DeZIM) eingeladen. Dieses stellt regelmäßig den Integrationsbericht für die Bundesregierung zusammen und forscht zu gesellschaftlicher Teilhabe, Diskriminierung und Rassismus. Sandra Horvath vom DeZIM präsentierte dann auch in einem mehr als einstündigen Vortrag Untersuchungsergebnisse, die auf rein wissenschaftlicher Basis erstellt sind.

Sie zeigte u. a. zahlenbasiert auf, wie wichtig die Einwanderung inzwischen für die deutsche Arbeitsgesellschaft geworden ist.

Von den 2015 zu uns Geflüchteten arbeiten in abhängiger Beschäftigung 64%, die zwischen 18 und 64 Jahre alt sind. Bei der Gesamtbevölkerung sind das 70%.

Betrachtet man hier nur die Männer, so arbeiten bei 76%. Von der Gesamtbevölkerung sind das 72%.

Bei den geflüchteten Frauen dieser Altersgruppe arbeiten 35%. In der Gesamtbevölkerung sind es 69%.


Sandra Horvath veranschaulichte mit ihren Charts, wie Armutssituation und Bildungserfolg der Kinder miteinander verwoben sind.

holkar, 03.11.2026


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