Apenberg/Riesackweg: Lebensräume zerstören um Lebensräume zu schaffen.

Ein Bewertungsbericht: Am neuen Baugebiet Riesackweg setzt sich mit Konsequenz fort, was schon am Gewerbebiet ehem. Gärtnerei Rosebusch Schule gemacht hat:

Der bedingungslose Kahlschlag. Nachdem zunächst die alten Gartenlauben und Gebäude auch der verwilderten Kleingartenanlage entfernt wurden, erfolgte jetzt die konsequente Grünfreiräumung. Nach meinem derzeitigen Informationen gibt es noch kein Bebauungsplanverfahren sondern einen Einstimmig beschossenen Aufstellungsbeschluss vom 28. März 2019. Selbst die großen Bäume waren aufgrund der aufgehobenen Baumschutzsatzung ungeschützt. Um die weiteren vielfältigen Lebensräume für die Natur wird man sich vielleicht noch im Rahmen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Gedanken machen. Vollendete Tatsachen aber sind geschaffen. Die „Endgrünung“, damit meine ich die Fällung größerer Bäume hatte übrigens im gesamten Bereiches am Apenberg hatte schon zu Jahresbeginn angefangen. Die hier gezeigte Fläche ist nur ein kleiner Bereich der Gesamtplanungen.

Hier Bildimpressionen vom 26.12.2019.

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Neue Bäume für den Apenberg – Update 26.12.2019

Im Februar 2019 kam es zu einem falschen Obstbaumschnitt am Apenberg. Hier wurde eine Reihe von Obstbäumen so verstümmelt, dass es wirklich schlimm aussah. Jetzt wurde ein Teil der Bäume ausgetauscht. Siehe Altbericht und neue Fotos:

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Vorbereitungen Baugebiet Riesackweg II (Vogelbeerweg) Planungen Apenberg

Derzeit werden Kleingärten am Basberg, insbesondere die Nebenflächen am Riesackweg für ein weiteres Baugebiet vorbereitet/freigeräumt. Aber auch darüber hinaus kommt es zu deutlich sichtbaren „Pflegearbeiten“. Das bedeutet dass die Grünstrukturen entfernt, Bäume gefällt, Hecken gerodet und die verwilderten Naturgrundstücke auf unterschiedliche Art und Weise für eine Bebauung vorbereitet werden. Die Auswirkungen für die dort bisher vielfältigen Naturlebensräume sind enorm. Die Bebaungspläne sind zwar noch „nur“ Absichtserklärungen, dennoch werden schon Tatsachsen geschaffen.

Collage Baugebietserweiterung Riesackweg II, Fotos Ralf Hermes, 30.03.2019

Ein schneller Hintergrundbericht:

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„Lanzen brechen“ für den Naturschutz – eine „böse“ Glosse – zugespitzt, zutreffend, zum Nachdenken!

Lesetipp: In den Jahren 2009 bis 2012 schrieb der heutige Basberg-Imker Thomas Hülsen unter der Rubrik „Lanzen Brechen für den Klimaschutz“ spitze, böse, zutreffende Glossen zu Lokalereignissen mit Klimaschutzbezug.

Gestern konnte ich Thomas überreden, seine Schreibfeder noch einmal rauszuholen und eine Glosse (kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag) zum Baumschnitt am Apenberg zu schreiben. Neben Bildern und Sachinformationen, muss man Themen manchmal auch anders auf den Punkt bringen.

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Straßen- und Baumgeschichten Apenberg Hameln

Die Straße Apenberg in Hameln in der Hamelner Nordstadt ist eine ländlicher Verbindungsweg zwischen dem Einsiedlerbach und dem Riesackweg. Rechts und links des asphaltierten Weges bis zum Schilligsgrund befinden sich überwiegend Gartengrundstücke. Dahinter beginnt der Hamelner Stadtwald. Leicht verschwenkt vom Schilligsgrund aus geht es in der Fortführung als Schotterweg bis zum Riesackweg weitere. Hier grenzt westlich grenzt das Baugebiet Riesackweg an.

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