Hameln, 04.04.2025: Günter Bialkowski schreibt zum heutigen DEWEZET Beitrag „Elon Musk und dann lange nichts – Auch Deutsche stehen auf der Liste“
Immerhin hat es der Journalist Jan Mies mit seinem Beitrag „Superreiche werden mehr und reicher“ bei der Dewezet am 04.04.25 auf die Titel-Seite geschafft. Sein Beitrag offenbart uns einen Blick in die Welt der Superreichen, wer die Forbesliste anführt und wer als jüngster Deutscher dazu gestoßen ist. Und wir erfahren noch, dass es ein breites Bündnis gibt, welches die SPD bei den Koalitionsverhandlungen auffordert mit der Besteuerung von Superreichen ein Wahlkampfversprechen einzulösen. Mehr war wohl nicht drin!
Dabei tritt in Deutschland und allen westlichen Demokratien inzwischen eine ganz andere Frage in den Vordergrund: Wie umgehen mit diesen Mehrfach-Milliardären? oder deutlicher - Bedrohen die Milliardäre die Demokratie? Spätestens seit Elon Musk in den Staaten für Ronald Trump mit Massenentlassungen den US-Staat verschlankt und andere Milliardäre den Präsidenten beraten, weiss man, dass diese Milliardäre sich nicht mit ihrem Reichtum und Kapital begnügen - nein, sie streben auch nach Macht und Einfluss!
Und damit können sie eine Gefahr für die Demokratie werden.
Und wie sieht es bei uns aus? Wer aus Verantwortung für unsere Demokratie mehr wissen will oder gar gegensteuern möchte, der muss andere Informationsquellen suchen. Ich empfehle hier gerne den DeutschlandFunk: „Tech-Milliardäre: Wie sie die Demokratie gefährden“ oder „Wie gefährlich ist Reichtum für die Demokratie?“ Auch die ARD-Audiothek hält mit „Geld und Macht - Bedrohen Superreiche die Demokratie?“ einen informativen Beitrag bereit.
Besonders witzig und locker aber dennoch sehr aufschlussreich finde ich Beiträge auf You Tube, twitch.tv/madingermany-tv. „Diese Milliardäre lenken deutsche Politiker“, das Video geht 14 Minuten. Aber auch bei Arte habe ich mich umgesehen. Sehr gut „Sind Milliardäre ein Problem?“ Alle Beiträge und Videos haben etwas Gemeinsames: sie informieren auf einer anderen Ebene, ich würde sagen ganzheitlicher, sie reden Tacheles! Und geben damit jedem Einzelnen Orientierung. Und das ist dringend geboten, denn weder Deutschland noch Amerika, noch alle anderen Demokratien sind auf die Machtübernahme durch Milliardäre vorbereitet. Eine Partei, Die Linke bringt diese Thema immer wieder auf die Tagesordnung. Doch sie ist im Bundestag zu schwach und nicht mehrheitsfähig, die anderen demokratischen Parteien meiden dieses Thema wo immer es geht. Das muss sich jedoch dringend ändern. Die bürgerliche Mitte hat unser Volk schon einmal in die Irre geführt und dann sind ihr die Massen gefolgt, das darf sich nie mehr wiederholen.
Günter Bialkowski
veröffentlicht am 04.04.2025, herral
https://www.deutschlandfunk.de/kommentar-tech-konzerne-macht-usa-demokratie-100.html