Hameln, 23.06.2026: Drei Informationen der Freien Demokraten – Kreisverband Hameln-Pyrmont zur Info:
Mail vom 23.06.2025: die FDP Hameln-Pyrmont fordert eine zügige Sanierung der L423 zwischen Unsen und Hasperde.
Was lange währt wird nicht immer fertig
Hameln, 20.06.2026: Die FDP fordert eine zügige Sanierung der L423 zwischen Unsen und Hasperde. Der Zustand der Straße ist seit Jahren bekannt und es ist nicht die einzige Straße im Landkreis die dringend saniert werden müsste. Aus Sicht der Freien Demokraten ist es nicht länger vermittelbar, dass trotz offenkundiger Schäden keine schnelle und verlässliche Lösung umgesetzt wurde.
„Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist eine Kernaufgabe des Staates. Wer täglich auf intakte Straßen angewiesen ist, erwartet zu Recht Lösungen statt weiterer Verzögerungen“, erklärt Rüdiger Zemlin, Fraktionsvorsitzender der FDP in Hameln.
Die anhaltenden Probleme auf der L423 belasten Anwohner, Pendler und Betriebe gleichermaßen. Nach Auffassung der FDP zeigt der Fall beispielhaft, dass Infrastrukturmaßnahmen zu häufig an langwierigen Verfahren, fehlender Priorisierung und mangelnder Umsetzungsgeschwindigkeit scheitern. Gerade im ländlichen Raum sind verlässliche Verkehrswege eine Grundvoraussetzung für Mobilität, Erreichbarkeit und wirtschaftliche Entwicklung.
„Die Menschen vor Ort haben lange genug gewartet. Was jetzt gebraucht wird, sind klare Prioritäten, schnellere Verfahren und eine zügige Umsetzung. Dies gilt im Landkreis “, so Zemlin weiter.
Für die FDP ist daher klar: Die Sanierung der L423 darf nicht weiter verschleppt werden. Die zuständigen Stellen müssen jetzt handeln.
Mail vom 23.06.2026: die FDP Hameln-Pyrmont nimmt Stellung zur niedersächsische Altersgrenze.
Demokratie hat kein Verfallsdatum
Hameln, 21.06.2026: Für die Freien Demokraten ist die Debatte um die niedersächsische Altersgrenze eine Grundsatzfrage demokratischer Teilhabe: Entscheiden soll nicht das Geburtsdatum, sondern das Votum der Bürgerinnen und Bürger.
Rüdiger Zemlin bringt jahrzehntelange berufliche, politische und gesellschaftliche Erfahrung mit. Er ist bereit, Verantwortung für Hameln-Pyrmont zu übernehmen und sich der Wahl zu stellen. In einer freiheitlichen Demokratie muss die Wahlurne entscheiden, nicht eine starre Altersgrenze.
Die niedersächsische Altersgrenze für Landräte und Bürgermeister wirkt aus der Zeit gefallen. Lebenserwartung, Gesundheitszustand und gesellschaftliche Realität haben sich verändert; in mehreren Bundesländern wurden vergleichbare Grenzen abgeschafft oder bestehen gar nicht. Menschen übernehmen heute weit über das bisherige Höchstalter hinaus Verantwortung – in Wirtschaft, Ehrenamt, Gesellschaft und Politik.
Wer Menschen zutraut, Unternehmen zu führen, als Rechtsanwalt und Notar tätig zu sein oder komplexe Aufgaben zu bewältigen, muss erklären, warum sie nicht für ein kommunales Spitzenamt kandidieren dürfen.
Demokratische Teilhabe bedeutet mehr als wählen zu dürfen. Sie umfasst auch das Recht, gewählt zu werden. Eingriffe in dieses passive Wahlrecht müssen besonders sorgfältig begründet werden.
„Die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises sind mündig genug, selbst zu entscheiden, wem sie die Verantwortung für die Führung des Landkreises übertragen“, erklärt die Kreisvorsitzende der FDP Hameln-Pyrmont. „Eine starre Altersgrenze nimmt ihnen diese Entscheidung ab. Das ist auch mit Blick auf die demographische Entwicklung weder zeitgemäß noch liberal. Demokratie lebt vom Vertrauen in die Urteilskraft der Wählerinnen und Wähler und vom Willen der Menschen, sich zu engagieren und zu kandidieren. Es ist schwer erklärlich, dass jemand mit 70 zwar Bundeskanzler, Bundestagsabgeordneter oder Bundespräsident sein darf, in Niedersachsen aber nicht als Landrat oder Bürgermeister kandidieren kann… in Brandenburg oder Bayern jedoch sehr wohl.“
Auch die Jungen Liberalen Hameln-Pyrmont unterstützen diese Haltung. Ihr Vorsitzender Malte Offensand erklärt: „Chancengerechtigkeit darf nicht vom Geburtsjahr abhängen. Wer Freiheit ernst nimmt, muss sie für alle Generationen verteidigen.“
Die FDP Hameln-Pyrmont lehnt pauschale Altersdiskriminierung ab – gegenüber jungen wie älteren Menschen. Kompetenz, Leistungsfähigkeit, Integrität und Engagement sind individuelle Eigenschaften, keine Frage des Geburtsjahres.
Die Kandidatur von Rüdiger Zemlin bietet die Chance, die niedersächsischen Regelungen politisch und rechtlich auf den Prüfstand zu stellen und an die gesellschaftliche Realität des 21. Jahrhunderts anzupassen. Am Ende muss gelten: Über die Eignung eines Kandidaten entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, nicht eine starre gesetzliche Altersgrenze.
Mail vom 18.06.2026: Die FDP Hameln-Pyrmont wird in der nächsten Aufstellungsversammlung Herrn Rüdiger Zemlin als Landratskandidaten den Mitgliedern zur Wahl stellen.
FDP will Rüdiger Zemlin für die Landratswahl nominieren
Hameln, 17.06.2026: Der Vorstand des FDP-Stadtverbandes Hameln und der Kreisvorstand der FDP Hameln-Pyrmont wollen mit einem eigenen Vorschlag zur kommenden Landratswahl antreten und schlagen den Mitgliedern der FDP den Hamelner Rechtsanwalt und Notar Rüdiger Zemlin als Kandidaten vor.
Dazu die Kreisvorsitzende Jacqueline Krüger: „Mit Rüdiger Zemlin wollen wir einen Kommunalpolitiker vorschlagen der politische Verantwortung mit einem klaren Kurs in Finanz- und Wirtschaftsfragen verbindet.” Als Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Hameln beschäftigt sich Zemlin seit Jahren mit der schwierigen Situation des Haushalts in der Stadt und im Kreis. Ihm liegen die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunft unserer Region am Herzen.
In seiner kommunalpolitischen Arbeit steht Zemlin für solide Finanzen, wirtschaftliche Vernunft und eine Verwaltung, die sich an Leistung und Verlässlichkeit messen lassen muss. Aus Sicht der Freien Demokraten bringt er damit die politische Erfahrung, das wirtschaftliche Verständnis und den juristischen Sachverstand mit, die das Amt des Landrates gerade in schwierigen Zeiten erfordert.
„Rüdiger Zemlin kennt die finanziellen und wirtschaftlichen Herausforderungen im Landkreis aus der praktischen Arbeit vor Ort. Gerade in einer Phase knapper Kassen braucht es an der Spitze des Landkreises keine Verwaltung des Mangels, sondern klare Prioritäten, wirtschaftliches Gespür und die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen“, erklärt die Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag Anke Blume.
Zemlin erklärt „Der Landkreis muss wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen und zugleich seine Finanzen konsequent im Blick behalten. Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen, Handwerk und Arbeitsplätze, aber auch eine klare Prioritätensetzung im Haushalt. Nicht alles Wünschenswerte ist finanzierbar. Es kommt darauf an, mit den verfügbaren Mitteln sorgfältig umzugehen und Investitionen dort zu konzentrieren, wo sie Wachstum, Beschäftigung und Zukunftsfähigkeit stärken“,
Die drei Pressemeldungen wurden urlaubsbedingt in einem Beitrag zusammengefasst aber unverändert veröffentlicht.
herral, 23.06.2026