Henning Sander, Weserbergland AG – „Wir wollen eine identitätsbildende Marke sein“(PE)

Hameln, 30.06.2026: Presseerklärung der Weserbergland AG

„Wir wollen eine identitätsbildende Marke sein“ Henning Sander 100 Tage geschäftsführender Vorstand der Weserbergland AG

Stadthagen/Hameln/Holzminden. Seit dem 1. März ist er neuer geschäftsführender Vorstand der Weserbergland AG – Henning Sander (42), Migrationsspezialist und Regionalentwickler aus der Gemeinde Coppenbrügge. Jetzt ist er rund 100 Tage im Amt. Zeit, eine erste Bilanz seiner Aktivitäten zu ziehen. Über 85 Gespräche und Termine hat er in diesem Zeitraum absolviert. Mit Jürgen Lohmann, Geschäftsführer der Dr. Paul Lohmann-Gruppe in Emmerthal, hat er sich über die Historie der Weserbergland AG ausgetauscht. Lohmann gehört zu den Gründungsmitgliedern der Weserbergland AG, die heute rund 150 Unternehmen aus dem Mittelstand umfasst. Viele Schnittmengen im Bereich Regionalmarketing und Entwicklung identifizierte Sander im Tourismusbereich in Gesprächen mit Hameln Marketing und Tourismus sowie mit Weserbergland-Tourismus. Als eindrucksvoll beschreibt der neue Mann an der Spitze der Weserbergland AG auch das Netzwerk-Gespräch mit Stefan Rehse und Charles Alexander von der Rehse-Gruppe. Diese verfügt im Weserbergland über mehr als 20 Standorte im Gesundheitsbereich. Das Familienunternehmen in zweiter Generation steht für betreutes Wohnen, soziale Dienste und betreibt Pflegeeinrichtungen und Therapiezentren. Zur weiteren Expansion werden stetig neue Fachkräfte gesucht. Genau in diesem Bereich baut die Weserbergland AG zurzeit ein lokales Bündnis mit namhaften Akteuren auf.
Denn gute Kontakte bringt der neue Mann über seine frühere Tätigkeit mit: Zwölf Jahre war Henning Sander bei der Agentur für Arbeit am Standort Rinteln im Arbeitgeber-Service. Dort wirkte er als Arbeitsvermittler und Migrationsspezialist mit Beratungs- und Netzwerkaufgaben in den Landkreisen Holzminden und Schaumburg. 2010 hatte Sander erfolgreich seinen Master in Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen gemacht.
„Wir arbeiten gerade an einer Marketingstrategie für unsere Partner und die gesamte Wirtschaftsregion Weserbergland. Vor allem wollen wir den Mehrwert für unsere Mitglieder erhöhen und das Weserbergland als Lebens- und Wirtschaftsraum darstellen und weiterentwickeln. Wirtschaft – das ist das Immunsystem einer Region“, hat der geschäftsführende Vorstand erkannt. „Wir wollen natürlich wachsen – unser Ziel sind 200 Partner“, kündigt Sander an. Besonders am Herzen liegt ihm das Thema regionale Identität: „Der Weserbergländer ist weltoffen, werteorientiert und selbstwirksam. Der Hamelner soll Hamelner bleiben – aber sich auch als Weserbergländer verstehen. Wir wollen in diesem Prozess eine identitätsbildende Marke sein“, bekräftigt Sander. Zuhause sein im Weserbergland – das ist für den Bessinger keine Leerformel. Dabei weiß er genau, wovon er spricht, hat er doch in seinem Heimatort Bessingen die Dorfidentität und den damit einhergehenden Erneuerungsprozess bereits 2011 mitentwickelt und begleitet. „Es ist die dörflich-ländliche Heimat, die uns erdet und aufzeigt, wo in einer globalisierten Welt unsere Wurzeln liegen und wofür unser Herz schlägt“, sagt er ganz unpathetisch. Dazu gehört für ihn die branchenübergreifende Vernetzung und Förderung von Unternehmen im Weserbergland. Henning Sander versteht sich bereits jetzt als Weserbergländer. Aber er gibt sich auch keinen Illusionen hin: „Das dauert zehn Jahre, bis das in den Köpfen der Menschen verwurzelt ist.“ Dem demografischen Wandel will er aktiv mit einem generationsübergreifendem Wissensaustausch auf lokaler Ebene begegnen.

Einen Auftakt dafür machte das Unternehmerfrühstück am 25. Juni in der Leibniz Fachhochschule auf der Expo Plaza bei der IdeenExpo in Hannover Kooperationspartner war der VDI Landesverband Niedersachsen. Die Marketing-Studierenden an der Leibniz Fachhochschule sind Anfang 20 – sie haben noch einen Großteil ihres Arbeitslebens vor sich. „Dort entsteht Zukunft“, weiß Sander. Sein Rat an die jungen Leute: „Lauft nicht jedem Rattenfänger hinterher. Nehmt im KI-Zeitalter nicht jede scheinbare Information für bare Münze. Und vor allem redet mit den Menschen und nicht mit Maschinen.“



Hintergrund zur Weserbergland AG

Die Weserbergland AG wurde am 26. März 2004 gegründet. Sie entstand als regionale Kooperation der Landkreise Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden. Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft für das Weserbergland sieht sich heute als starken Partner für Unternehmen bei regionaler Wirtschaftsförderung, Standortmarketing und Digitalisierung. Mit seinen rund 150 Partner-Unternehmen setzt sich das Netzwerk für einen Dialog zwischen Wirtschaft und Jugend ein. Es will so Impulse zur Stärkung der Region vermitteln. Die 25 Aktionäre stammen aus der Wirtschaft und den Kommunen. Flaggschiff für den gegenseitigen Austausch sind die regelmäßigen Unternehmerfrühstücke bei den Mitgliedern. Diese heißen bei der Weserbergland AG ganz einfach Partner, auch um eine besondere Wertschätzung für sie auszudrücken. Je nach Unternehmensgröße und Nutzen, den man aus dem Netzwerk ziehen möchte, wird man Bronze-, Silber- oder Goldpartner. Das Businessnetzwerk bietet seinen Partnern eine Vielzahl von Projekten, Workshops/Seminaren, Collegeabenden und Lehrerexkursionen zu Unternehmen an. Veranstaltungs-Highlights sind das jährliche Golf- und Klosterfrühstück. Ein Projekt der Weserbergland AG heißt business4school. Es vermittelt Schülern Einblicke in die Unternehmenswelt und „baut Brücken in praktische Wirtschaftsthemen“. Business4school wird seit 2021 erfolgreich durchgeführt. Die Firmen erhalten so Zugang zu interessierten jungen Menschen. Für die öffnen sich durch das Programm Türen und berufliche Perspektiven zur Wirtschaft.

Weitere Informationen unter: www.weserberglandag.de

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