Hameln,27.7.2026: Verlaufsbericht mit Originaltönen von der Vorstellung des Wahlprogramms des Ortsverbands Hameln von Bündnis 90/Die Grünen mit Annett Dreisvogt, Hagen Langosch und Samuel Everding:

Erschienen waren Vertreter der DEWEZET, von radio aktiv, dem NDR und einige grüne Mitglieder und Interessierte. Dazu als Gäste der Fraktionsvorsitzende der SPD Hameln, Wilfried Binder, der OB-Kandidat der SPD, Steffen Knippertz sowie das Ratsmitglied Daniel Wünsch von der Partei DIE LINKE.
Hagen Langosch betonte in seiner Einleitung, dass es den Grünen wichtig ist, einen „freundschaftlichen Wahlkampf“ auf einer inhaltlichen und nicht persönlichen Ebene zu führen. Streiten und Diskutieren gehöre dazu, aber es sei eine Tugend der vergangenen Jahre gewesen, hier einen guten Umgang zu finden.
Schwerpunkt des aktuellen Programms sei die Frage, was uns für die Zukunft bewege. Wie richte sich Hameln für die nächsten 20-30 Jahre aus? Das aktuelle Thema Nr. 1 sei für die Grünen der Bereich Schule und Kitas.
Annett Dreisvogt betonte, dass die Grünen einen Teamwahlkampf führen würden – das neue Wahlprogramm besteht aus 16 und nicht mehr aus 66 Seiten wie noch im Wahljahr davor. Ihr als Fraktionsvorsitzenden und Ausschussvorsitzenden für Recht und Sicherheit sei der Bereich Sicherheit und Zusammenhalt besonders wichtig. Dabei würde es nicht um Kontrolle oder Freiheitseinschränkungen gehen, sondern um sichere Schulwege, sichere Straßen, gute Ehrenamtsarbeit und ein Engagement gegen die Spaltung unserer Gesellschaft. Im Zeichen des Klimawandels seien Vorsorge, Resilienz und starke Einsatzkräfte mit guter Ausstattung der „Blaulichtfamilie“ wichtig. Auch die Prävention und der Schutz von Frauen vor Gewalt hätten eine hohe Bedeutung.
Samuel Everding betonte die Priorität des Themas Bildung. Grüne Klassenzimmer, gut gestaltete Schulhöfe, die IGS und das Schulzentrum Südstadt wie auch kostenloses Schulessen für alle Kinder seien sehr wichtig. Frühzeitige Demokratiebildung und Projekte zur Stärkung der Jugendarbeit mit Treffpunkten für Jung und Alt gehörten dazu. Mit Orten der Begegnung wolle man aktiv gegen Ausgrenzung vorgehen.
Es folgte ein Streifzug durch andere Themen des Wahlprogramms – dieser wurde bewusst kurz gehalten, um dann Raum für Fragen zu geben. Was die einzelnen Medienvertreter hier für Schwerpunkte hatten wird in deren Berichten zu lesen/hören sein.
Eine Nachfrage von mir betraf das Thema Ausweisung von neuen Baugebieten – hierzu war im Wahlprogramm keine Aussage zu finden. Die Antwort verwies auf die Positionierung für eine „Nachhaltige Stadtentwicklung“. Diese habe ihren Schwerpunkt in der Nutzung bereits versiegelter Flächen und eine Priorität für den sozialen, barrierefreien Wohnungsbau. In Hameln würden in den nächsten Jahren 800 bis 1.000 Einfamilienhäuser frei werden. Es gäbe folglich keinen Bedarf für Neubaugebiete. Vielmehr läge der Schwerpunkt im Erhalt des Wertes der bestehenden Immobilien.
Nach Ende der offiziellen Fragerunde bat ich die drei Vortragenden um ihre persönliche Einschätzung zu folgenden Punkten:
a) Rückblick auf die vergangene Wahlperiode: Was war besonders gut, wo gab es Schwierigkeiten?
b) Welche der Punkte im Wahlprogramm sind die persönlichen „Herzensangelegenheiten“?
Hier die Antworten von:
a) Annett Dreisvogt
b) Samuel Everding
c) Hagen Langosch
Bilder als „Diashow“ zum durchklicken:
Das Wahlprogramm 2026 im Original:
Übrigens, unter diesem Homepage-Beitrag gibt es die Möglichkeit einen Kommentar zu schreiben.
Wie ist Ihre Sicht auf die Dinge?
Bericht in der DEWEZET von Oskar Niemeyer:
herral, 27.07.2026







Kontrast – hier als „Verschenklink“ der DEWEZET Bericht über die gleiche Veranstaltung. Pressekonferenz der Grünen Hameln zum Wahlprogramm.
https://www.dewezet.de/lokales/hameln-pyrmont/hameln/hamelner-gruene-wollen-fussgaengerzone-erweitern-das-hat-die-partei-ausserdem-vor-ADN3KUESEFBTPARM6OE6TULBOM.html?utm_source=e421975b8fcd1efad644efc0d0bcacd7&utm_campaign=c21e8c5a-dd43-40fd-8d37-8e353dc1146b&aid=b758c863cdd7cb56fd49f129720f4518f46b9c3028475cac25a8bb395f62b5ff