Baumfällungen Bertholdsweg Hameln

Folgende Bilder und Lagebeschreibung wurde mir heute zur Veröffentlichung übersandt:

Losung: Hameln ohne Baumschutzsatzung.

Anfangs habe ich die rund 20 Baumscheiben am Reimerdeskamp (Spitzahorn, ca 20 Jahre alt) und die große Baumscheibe, wahrscheinlich Linde, fotografiert. Den Lindenstamm habe ich altersmäßig durchgezählt: rund 100 Jahre (plus/minus 5 Jahre). Die Baumscheibe sieht kerngesund aus, was aber nicht unbedingt Aussagekraft über den gesundheitlichen Zustand des Baumes hat. Das Briefkuvert auf der Baumscheibe soll die Größenverhältnisse verdeutlichen. Linden werden selbst mit hohlem Stamm locker 1000 Jahre alt, sterben aber auch aus anderen Gründen schon früher (Kreiselsyndrom). Alle Hölzer, rund um die Kreuzung, sind abgeräumt.

Anders sieht es auf dem angrenzenden Gelände des ehemaligen  englischen Kindergartens aus: Hier wurde Tabularasa veranstaltet. Schnell noch eben eine Menge alter Bäume umsägen, vor dem 1.März. Hainbuchen und Buchen konnte ich ausmachen, der Rest ist unbelaubt schwer durch den Zaun zu bestimmen. Auf Gebäude, Gartenhütten, egal was, wurde keine Rücksicht genommen, Hauptsache der Baum liegt. Weggeräumt ist noch nichts, wie gesagt: Hauptsache der Baum liegt! Erschütternd!

Text: Thomas Hülsen, eingestellt von Ralf Hermes, 1.3.2020

Weitere Bilder/Hintergrund unter:

3 Gedanken zu „Baumfällungen Bertholdsweg Hameln“

  1. Seit die heftig umstrittene Baumschutzsatzung nicht mehr gilt, werden in großer Zahl Bäume gefällt. Auch von der Stadtverwaltung selbst… 🙁
    Vielleicht war sie im Ansatz gar nicht so verkehrt?

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