Kontrastprogramm: Happyfeelgoodblogging und Pflegenotstanddiskussion

Heute war ich zuerst bei einem Vortrag der Hochschule Weserbergland: „Die Bedeutung regionaler Blogs und Influencer – Berufsfelder in der digitalen Welt“.

Ca. 50-60 Menschen informierten sich über eine fröhlichen, unbeschwerten Bloggingvortrag zweier sympathischer junger Frauen, die mit ihrem Instagram- und Facebook und Homepageblog die schönen Seiten von Hannover bewerben und damit auch schon ein bisschen Geld verdienen. Ein Geschäftsmodel? Ein Risiko für die Werbeeinnahmen der lokalen, kommerziellen Zeitungen. Es gab so machen Denkanstoß. Erfolgreich vermarktet sind die Aktivitäten der beiden Referentinnen. Es waren aber auch ausschließlich problemlose, schöne Bilder als Thema ohne m.E. ernsthaften journalistischen Informationshintergrund. Unterhaltung. Schöne heile Welt in Hannover.

Fotos: Ralf Hermes,26.03.2019

Nach dem Ende regnete es draußen in Strömen. Durch einen alten Bekannten (Danke Andreas) wurde ich auf eine Veranstaltung in der Sumpfblume aufmerksam und ging hinein. Die Linke Hameln-Pyrmont hatte zu einer Pflegeanhörung in die Sumpfblume eingeladen. Mann/Frau wollte mit den Pflegekräften ins Gespräch kommen und durch sie einen Einblick in die Zustände und die Probleme der Pflege-Branche bekommen. Die Wortbeiträge waren ein krasser Kontrast zum Vortrag bei der HSW. Nicht gute Laune, sondern ernsthafte Sorgen und Probleme waren hier Thema. Moderiert von Jutta Krellmann lauschten gut 30 Zuhörer den Ausführungen und beteiligten sich lebhaft an der Diskussion.

Fotos: Ralf Hermes, 26.03.2019

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