Städte gegen die Todesstrafe 2025 – auch in Hameln: Bewegendes Rollenspiel im Hamelner Münster

Hameln, 30.11.2025: „Cities for life – Städte für das Leben / Städte gegen die Todesstrafe, Sa. 30. Nov. 24, 11 Uhr, im Münster St. Bonifatius Hameln. Ein kurzer Verlaufsbericht von Karsten Holexa:

Bewegendes Rollenspiel im Hamelner Münster

Weltweit positionieren sich über tausend Städte jährlich am 30. November gegen die Todesstrafe. Hameln gehört dazu. Bürgermeisterin Karin Echtermann verdeutliche in ihrer kurzen Begrüßung der Gedenkstunde, wie wichtig es ist, dass sich auch kleinere Städte klar gegen diese lebensverachtende und zum Teil auch willkürliche Strafpraxis aussprechen.

In einem beeindruckenden fiktiven Rollenspiel zeigten anschließend vier Mitglieder der evangelischen Jugend Hameln- Pyrmont das menschenverachtende Vorgehen von Diktaturen in Schau- und Geheimprozessen.

Cornelia Händchen von der örtlichen Amnestie International – Gruppe lieferte im Nachgang die erschütternden Zahlen dazu. In den letzten Jahren wurden immer mehr Todestrafen vollstreckt. Wobei China an der Spitze dieser Entwicklung steht, gefolgt vom Iran. Auf dem amerikanischen Kontinent sind die USA, die einzige Nation, die die Todesstrafe vollstreckt.

Zudem kommt es in den letzten Jahren vermehrt zum sogenannten „Verschwindenlassen“. Oppositionelle werden mehr oder weniger wahllos verhaftet. Sie sind für Angehörige und Freude danach nicht mehr aufzufinden.

Weitere Informationen: https://amnesty-hameln.de/


Karsten Holexa


Veranstaltungsankündigung Stadt Hameln:

https://www.hameln.de/de/buergerservice-verwaltung/die-stadtverwaltung/pressemitteilungen-und-kontakt/stadt-buerger/hoffnung-in-schlechten-zeiten


Botenbericht zur Veranstaltung 2024:


herral, 30.11.2025

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