Presseinfo der SPD Hameln: Mehr Raum für Bewegung und Begegnung

Hameln, 01.04.2026: Am 31.03.2026 versandte das „Team Knipperts“ der SPD folgende PR-Mitteilung des Oberbürgermeisterkandidaten für Hameln, Steffen Knippertz zur Thematik der Öffnung von Sport- und Spielflächen in der Stadt.

Mehr Raum für Bewegung und Begegnung: Steffen Knippertz fordert Öffnung von Schulhöfen und Sportstätten

Pünktlich zum Beginn der warmen Jahreszeit und mit Blick auf die bevorstehenden Osterfeiertage setzt Steffen Knippertz, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, mit der Forderung nach Öffnung von Sport- und Spielflächen ein deutliches Zeichen für mehr Lebensqualität in Hameln.

Knippertz fordert die Verwaltung auf zu prüfen, inwiefern Schulhöfe und Sportstätten in kommunaler Verantwortung auch außerhalb der regulären Nutzungszeiten geöffnet werden können.

„Unser Ziel sollte es sein, Orte zu schaffen, an denen Kinder, Jugendliche und Familien sich begegnen, bewegen und ihre Freizeit sinnvoll gestalten können“, so Knippertz. „Gerade in den Ferien sowie an Sonn- und Feiertagen fehlt es oft an frei zugänglichen Sport- und Spielflächen.“

Ein konkretes Beispiel zeigt aus seiner Sicht, welches Potenzial in solchen Flächen steckt:

„Der Kunstrasenplatz an der Süntelstraße wird bereits heute sehr gut angenommen und zeigt, wie wichtig wohnortnahe Sportmöglichkeiten sind. Gerade als Allwetterplatz ist er für unsere Schulen und den Freizeitsport enorm wertvoll“, so Knippertz.


Zugleich verweist er auf den gerade vom Rat der Stadt beschlossenen Sportentwicklungsplan für Hameln:

„Auch im Sportentwicklungsplan ist das Ziel klar beschrieben, vorhandene Sport- und Bewegungsflächen besser zugänglich zu machen. Genau daran sollten wir uns orientieren. Wir müssen nicht immer neu bauen, sondern vor allem die Potenziale heben, die wir bereits haben.“

Dabei hebt Knippertz den besonderen Mehrwert von Bewegung hervor:

„Bewegung ist weit mehr als Freizeitgestaltung. Sie ist soziale Prävention und Gesundheitsprävention zugleich. Wer Räume schafft, in denen Kinder und Jugendliche sich sinnvoll bewegen können, investiert direkt in ein gesundes Aufwachsen und in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

Zugleich formuliert er eine klare Kritik:

„Wir stellen immer wieder fest, dass sich Kinder und Jugendliche zu wenig bewegen. Aber gleichzeitig schaffen wir Barrieren, indem wir genau die Orte verschließen, die Bewegung ermöglichen. Das passt für mich nicht zusammen.“

Besonders bewegt hat ihn dabei eine Begegnung aus einer Podiumsdiskussion mit jungen Menschen:

„Ein Jugendlicher  hat mich gefragt, ob er wirklich in einer Stadt leben muss, in der er über Zäune klettern muss, um Fußball spielen zu können. Diese Frage hat mich nachdenklich gemacht. Und ich finde, solche Fragen darf es in Zukunft nicht mehr geben.“

Gleichzeitig stellt Knippertz klar, dass es nicht um eine unkontrollierte Nutzung aller Flächen geht:

„Es geht ausdrücklich nicht darum, empfindliche Rasenplätze von Sportvereinen zu nutzen oder bestehende Strukturen zu gefährden. Vielmehr sollten wir gezielt die Flächen öffnen, die dafür geeignet sind – etwa Kunstrasenplätze, Bolzplätze, Sportkäfige, Basketballflächen oder Beachplätze, die gut zugänglich und robust sind.“

Knippertz sieht darin auch einen wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt: „Gerade niedrigschwellige Angebote im öffentlichen Raum erreichen alle Menschen unabhängig vom Geldbeutel. Das stärkt unsere Gemeinschaft und macht unsere Stadt lebenswerter.“

Zugleich kündigt er an, das Thema auch politisch konkret voranzubringen:

„Ich werde in der Mehrheitsgruppe des Stadtrats für einen entsprechenden Antrag werben. Mein Ziel ist eine tragfähige Lösung, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird.“

„Hameln braucht mehr offene Räume – für Bewegung, Begegnung und Miteinander.“


unverändert veröffentlicht: herral, 01.04.2026

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