Botenkommentar zu den Politikstellungnahmen im „Fall Rohrsen“ – Wer profitiert?

Hameln, 20.04.2026 – herral -: Liebe Fraktionsvorsitzende von SPD und CDU: Ich finde das, was Sie zu dem Überweisungsproblem in Sachen Feuerwehr Rohrsen schreiben für unglücklich. Insbesondere die Schreiben der SPD sogar für ungeschickt, falsch und schädlich auch für die eigenen Partei.

Der DEWEZET-Chefredakteur Thomas Thimm bläst einen Buchungsfehler zu einem Skandal auf und treibt (fast) alle vor sich her.

Ins Fäustchen kann sich nur die AfD lachen, die ohne jegliches Zutun Wahlkampfhilfe bekommt.

Sehr geehrter Herr Binder, Sie wiederholen aktuell das, was der SPD Ortsverband schon einmal geschrieben hat, und das war schon nicht überzeugend. Wenn die SPD den Oberbürgermeister kritisieren will, dann sollte das eine gewisse Substanz haben. Das Hochstilisieren eines kleinen Verwaltungsfehlers schafft weder Sympathie oder Vertrauen noch vermittelt es Kompetenz für eine zu wählende Alternative.

Sehr geehrte Fraktion der CDU: Ihre Stellungnahme war nichtssagend. Es ist bedauerlich, dass Sie ihren langjährigen Ortsvorsteher ungeschützt am DEWEZET-Medienpranger stehen lassen. Ich erkenne das gleiche Solidaritätsdefizit wie im Handeln der SPD im Fall Tjark Bartels. Taktisch vielleicht nachvollziehbar, emotional aber unbefriedigend.

Wer profitiert von einem kleinlichen Hickhack, das groß aufgemacht in der DEWEZET verbreitet wird? Die demokratischen Parteien sind es nicht.

Jede Stellungnahme in diesem konstruierten Fall ist auch aufgrund der Konfliktberichterstattung der DEWEZET ein Beitrag zur Selbstdemontage. Ich jedenfalls wende mich mit Grausen ab.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hermes, 21.04.2026


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