Zeitungsinterview der HAZ mit Tjark Bartels, veröffentlicht auch in der DEWEZET und anderen Medien

Am Mittwoch, den 8.1.2020 stand auf der Titelseite der DEWEZET ein Kurzbericht mit der Überschrift „Bartels über Druck und Drohungen“ dazu eine kurze Ankündigung und der Hinweis auf einen Artikel im Hameln-Teil auf Seite 11.

Dort abgedruckt ein fast ganzseitiges Interview mit dem ehemaligen Landrat. „Erstes Interview nach seinem Rücktritt“. Dazu das Bild eines m.E. deutlich sichtbar angeschlagenen Menschen.

Ganz am Ende dann der Hinweis: Interview: Michael B. Berger.

Der Name ist mir als DEWEZT-Redakteur bisher nicht bekannt. Eine kurze Recherche ergab, das es sich bei Herrn Berger um den Niedersachsenredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) handelt. Der Bericht ist aus dem überregionalen Mantel der HAZ in den Lokalteil der DEWEZT übernommen worden. Er ist zumindest mit den Ankündigungen in der HAZ, im Göttinger Tageblatt und der Wolfburger Allgemeinen Zeitung so veröffentlicht. Alle Beiträge sind kostenpflichtig, also nur für Abonnenten lesbar. Das Interview ist aus mehreren Gründen lesenswert. An dieser Stelle möchte ich nur noch mal erinnern, das es nicht ausschließlich um die sozialen Medient geht, sondern auch um das Zusammenspiel mit dem etablierten Presseorganen. Dazu ein Zitat: „Fatal wird es, wenn reguläre, etablierte Medien in diese Wutwelt einsteigen, sich an diesem Debatten beteiligen – und auf der Empörungswelle mitreiten.“

Mittlerweile hat die DPA Teile des Interviews aufgenommen. Es gibt zwei „freie“ Meldungen dazu, die allerdings deutliche gekürzt sind:

https://www.evangelisch.de/inhalte/164630/08-01-2020/ex-landrat-bartels-kritisiert-empoerungswellen-gegen-politiker

https://www.rtl.de/cms/zurueckgetretener-landrat-beklagt-empoerungskultur-im-internet-4465397.html

(#dewezetkorrektiv)

Ralf Hermes, Berlin, 8. Januar 2020

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