Gedanken zum Tage: Lübke-Mordurteil und Facebook

28.01.2021: Ich habe gerade unter den Einfluss der Berichterstattung zum Lübke-Mord, wo hetzenden Menschen in den Sozial-Media-Bereichen als Teil des Problems beschrieben wurden, bei Facebook gesurft:

Dazu habe mich durch die Kommentare einiger aktueller Beiträge unsere lokalen Tageszeitung geklickt. Auffällig ist weiterhin der hohe Anteil destruktiv zersetzender Agitatoren, die da mit ehr wenig Widerspruch aktiv sind.

Ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass sich die “vernünftigen“ Menschen in der großen Mehrzahl bei Facebook ausgeklinkt haben. Dort aber, wo die „schlechte Seite“ ungestört agieren kann, bestätigen sich die Menschen untereinander immer mehr. Habe noch einmal versucht gegenzusteuern:

„Schön wäre es, wenn die Kommentatoren erst einmal den Artikel lesen würden, bevor sie sich dann zur konkreten Sache äußern.

Auffällig ist ferner, dass sich einzelne Menschen hier fortlaufend und meistens unqualifiziert pauschal abwertend äußern. Kann man machen, die Leser hier sollten sich aber bewusst sein dass es Strategie bestimmter Kreise ist, durch fortlaufendes Mobbing gegen das „System“ (Handeln der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung) zu diskreditieren.

Das ist etwas anderes, als (konstruktiv) geäußerte Kritik mit dem Ziel, das Handeln zum Wohle aller zu verbessern. Ich bringe jetzt noch mal das Beispiel einer Kneipe. Dort wo der Wirt Gäste die sich nicht benehmen nicht zur Ordnung ruft, dort wird es sehr schnell mit den Trollen alleine im Raum sitzen.“

Aufhören oder weitermachen – bei Facebook oder auch sonst. Diese Frage stellte ich mir auch oft beim Thema Umweltschutz. Damals habe ich fast 30 Jahre durchgehalten.

Wer hilft mit, durchzuhalten und gegenzusteuern?

Ralf Hermes, 28.01.2021

Andere Bericht zum Thema Facebook:

https://hamelnerbote.de/?tag=facebook

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