Kommentar: Kampagnenjournalismus des Chefredakteurs: Die DEWEZET liefert Zerrbilder und blendet wichtige Infos aus. #deweztkorrektiv

Hameln, 10.02.2026: Man kann zu den Testläufen einer veränderten Verkehrsführung in Hastenbeck, im Gartenstraßen-Viertel oder am 164er Ring stehen wie man will. Inakzeptabel ist das Agitieren des DEWEZET Chefredakteurs, um solche Versuche schon im Entstehen zu sabotieren. Wenn Herr Thimm Politik machen will, dann soll er bei der anstehenden Kommunalwahl kandidieren. Hier aber die Politik populistisch, einseitig und emotional vor sich herzujagen, hat nichts mit Journalismus einer „4. Gewalt“ im demokratischen Staate zu tun. Hier zeigen sich Ansätze, die in Richtung des entgleisten ehemaligen BILD-Chefs Reichelt und dessen millionärsfinanzierter Dreckschleuder NIUS gehen.

Entwickelt sich die DEWEZET in Teilen zum Straßenkampfjournal?

Stichworte zur Sache:

Probeläufe sind dazu da, etwas auszuprobieren. Es gibt bei vielen Menschen eine Sperre gegen Veränderungen. Vorbehalte statt Erfahrungen. Die Testläufe dienen dazu, ganz praktische Erfahrungen für eine gut begründete spätere Entscheidung zu bekommen. Die Politik hat jede einzelne Maßnahme beraten und diskutiert. Es entscheiden politisch gewählte Repräsentanten in einem demokratischen System. Nicht einzelne Anwohner oder Grundstückseigentümer, die quasi mit Selbstjustiz drohen.

Wie hoch sind die geschilderten Beeinträchtigungen wirklich? Im Streit um die Fahrradstraße in Hastenbeck ging es um ein paar Huckel und etwa 40 Sekunden Fahrzeitverlust.

Um wie viele Sekunden geht es bei den Umwegen für den Zielverkehr im Bereich Gartenstraße oder 164er Ring? Manch behauptete Thesen über die Belastung der Hamelner Wallstraßen z.B. sind sehr relativ/subjektiv und m.E. wird hier viel überdramatisiert.

Was vollständig ausgeblendet wird: Wir haben einen menschengemachten Klimawandel. Wir dürfen nicht weitermachen wie bisher. Auch wenn die konkreten Schritte in Hameln zur Stärkung umweltfreundlicherer Verkehrsträger im Weltklima nur Micropuzzlestückchen sind – verzichten wir auf sie, können wir uns von jeglichem lokalen Klimaschutz verabschieden.

„Hamelns Autofahrer zuerst! Wen interessieren Auswirkungen für andere?“

Siehe alternativ folgenden Beitrag des Deutschlandfunk: „Studie – Klimawandel könnte Zahl der Weideflächen bis 2100 halbieren – Afrika besonders betroffen“ https://www.deutschlandfunk.de/klimawandel-koennte-zahl-der-weideflaechen-bis-2100-halbieren-afrika-besonders-betroffen-102.html

Zurück zum DEWEZET-Kurs: In der Vergangenheit waren die Verantwortlichen dort vollständig kritikresistent. Im Gegenteil, bei Kritik und sei sich auch sachlich oder wohlmeinend, wird nachgelegt und noch eine Schippe Kohle nachgeworfen. Ich möchte hier nur an die unselige Kampagne der Zeitung gegen Hameln-Pyrmonts ehemaligen Landrat Tjark Bartels erinnern.

Wie aber wehrt man sich gegen das, was die Verlagsleitung da zulässt?

Eine Möglichkeit sind Leserbriefe. In der Samstagsausgabe stand es 3 zu 1 gegen den Thimmjournalismus. Ein heute online veröffentlichter Leserbrief trifft mit der Überschrift den Kern: „927 sind dagegen – 35 finden es gut – Lehrstück der Manipulation“

Ignorieren wäre eine andere Strategie. „Ignorieren ist die höchste Form der Missachtung“ heißt es. Einfach nicht mehr drauf antworten. Aber es heißt auch: „Wer schweigt stimmt zu.“

Alternativen schaffen? Das versuche ich mit dem Boten für den Bereich lokale Nachrichten für Hameln. Ich meckere also nicht nur, sonder zeige mit lokalen Veranstaltungsinfos, mit Botenbrief, Botennetzwerk und Botenkalender auf, wie es anders gehen kann.

Hier mitzumachen wäre hilfreich: Die Einladung zum Schreiben von Gastbeiträgen ist ausgesprochen.

Eine Hilfe wäre es auch, das Botenangebot weiterzugeben an Freunde und Bekannte. Eine Infomail an alle Mitglieder der jeweiligen Partei, des Vereins oder der Organisation zu senden mit der Bitte: „Schaut Euch das mal an.“

Den Botenbrief kann man kostenlos hier bestellen: https://hamelnerbote.de/botenbrief-newsletter

Die tagesaktuellen Meldungen auf hameln.social kann Mann/Frau auch ohne Anmeldung in das Netzwerk hier (werbefrei und ohne Bezahlschranke) lesen: https://hameln.social/deck/@hamelnerbote

Der Botenkalender ist hier zu finden: https://hamelnerbote.de/botenkalenderneu

Wer zurecht kritisch ist und vorher nachlesen will, wer/was eigentlich hinter dem „Boten“ steckt, der findet transparente Infos hier: https://hamelnerbote.de/internes

Mit freundlichem Gruß

Ralf Hermes, 10.02.2026


Siehe auch:


https://hamelnerbote.de/archive/tag/dewezetkorrektiv

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