Botenkommentar: Wutberichterstattung zum 164er Ring – #dewezetkorrektiv zum 13.04.2026

Hameln, 13.04.2026: Liebe DEWEZET Leserinnen und Leser: Das, was DEWEZET-Chefredakteur Thomas Thimm heute publiziert ist emotionale und selektive Stimmungsmache. Journalismus ist das nicht.

Überrascht hat es nicht, was der erklärte Gegner des Verkehrsversuchs am 164er Ring in seinem zweiten persönlichen Kommentar schreibt. Überraschend ist, wie unverfroren er im journalistischen Beitrag Stimmung macht, statt ausgewogen über das zu berichten was war. Die Trennung von Meinung und Bericht ist ein wichtiger journalistischer Grundsatz. Herr Thimm vermischt zudem zwei Veranstaltungen – sucht sich provokante Einzelstimmen aus und verzichtet vollständig auf die Informationsinhalte zur Verkehrszählung aus der Infoveranstaltung bei zedita. Er zeichnet ein Zerrbild, das nichts mit einer neutralen und objektiven Berichterstattung zu tun hat.

Stimmt es überhaupt, was Herr Thimm über die Postion der Radverkehrsinitiative Hameln in seinem Kommentar schreibt? Konkret behauptet er: „Selbst die Radinitiative will es nun nicht mehr gewesen sein, die uns das eingebrockt hat.

Diese Aussage ist falsch. Ich habe dazu Karsten Holexa, der im Beitrag genannt wird, gefragt. Seine klare Aussage: „Die Interpretation im Kommentar entspricht nicht den Tatsachen!“

Meine Bitte: Zurück zur Sachlichkeit. Jeder Streitfall hat verschiedene Positionen. Die „Radverkehrsinitiative Hameln Jetzt“ hatte schon im Rahmen einer Infoveranstaltung am 14.02.2024 die Hintergründe der Verkehrsberuhigung rund um den 164er Ring sehr gut zusammengestellt.

Wer Grundinformation statt Meinung sucht, um sich selbst ein Bild machen zu können, der findet nachgestellt die Präsentation u.a. auch mit der Wiedergabe der Beweggründe der Stadtverwaltung aus dem

Stadtentwicklungskonzept Hameln 2030 (ISEK 2030) – Klimaanpassung – Projekt 4: Sanierung Rathausplatz und Bürgergarten. Die Radinitiative verschweigt übrigens mögliche Nachteile nicht.

Zur Erinnerung: Es geht um einen Probelauf zur Feststellung der Realisierbarkeit einer Idee. Es sollen Fakten statt Gefühle Grundlage für eine Entscheidungsfindung für eine Verbesserung der Situation der Anwohnerinnen und Anwohner im Quartier gesammelt werden.


Download:


Siehe ansonsten:

Mit freundlichem Gruß

Ralf Hermes, 13.04.2026


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