Hintergründe zu den Baumfällmaßnahmen an der Krummen Beeke – Antwort der Stadt Hameln:

Auf Anfrage teilte die Abteilung Forst der Stadt Hameln zu den Baumfällungen im Bereich Heisenküche/Schweineberg mit:

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Baum-tot! Jeder Einzelfall hat seinen Grund. Die Summe aber macht die Veränderung für das gesamte Stadtbild!

Seit vielen Jahren fotografiere ich gefällte und zu fällende Bäume bzw. interessante Bäume in unserer Stadt. In den letzten zwei Jahren hat der Baumtot in Hameln eine Dimension angenommen, bei der ich nicht mehr mitkommen.

Es gibt viele Gründe, warum ein Baum stirbt. Alter, Pilze, Trockenheit, Bauschäden, Sturm, er steht einem Bauvorhaben im Wege, er ist den Eigentümern lästig geworden, es gibt Beschwerden/Klagen von Nachbarn, das Verkehrssicherungsrisiko, …

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Antwort der Stadt Hameln auf die Baumfällungen Linsingenkaserne, Bertholdsweg, Reimerdeskamp, Basbergstraße

Hier der Radio Aktiv Beitrag mit der Antwort der Stadt Hameln auf die Frage nach den Baumfällungen:

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Zusammenfassung „Baumsituation“ in Hameln und weitere Bilder vom Bertholdsweg

Ich habe mir heute Nachmittag ein Bild von der Situation Reimerdeskamp/Bertholdsweg gemacht. Am meisten irritiert, dass es im Vorfeld scheinbar keinerlei Informationen, Nachfragen, Diskussionen oder Berichterstattung über diese Maßnahmen gab. Wer überprüft eigentlich, in welche Ausmaß tatsächlich welche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen erfolgen? In den letzten Jahren hat sich eine Baumfällpraxis entwickelt, die bezeichnend für die Realität in unserer städtischen Gesellschaft ist. Als Einstieg nur zur Erinnerung eine Aufzählung:

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Weitere Baumfällungen Linsingenkaserne erfolgt.

Die Baumfällarbeiten auf dem Gelände der Linsingenkaserne für den neuen Busbahnhof sind abgeschlossen hier aktuelle Bilder und Vorher-Nachher-Bilder:

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Baumfällungen Bertholdsweg Hameln

Folgende Bilder und Lagebeschreibung wurde mir heute zur Veröffentlichung übersandt:

Losung: Hameln ohne Baumschutzsatzung.

Anfangs habe ich die rund 20 Baumscheiben am Reimerdeskamp (Spitzahorn, ca 20 Jahre alt) und die große Baumscheibe, wahrscheinlich Linde, fotografiert. Den Lindenstamm habe ich altersmäßig durchgezählt: rund 100 Jahre (plus/minus 5 Jahre). Die Baumscheibe sieht kerngesund aus, was aber nicht unbedingt Aussagekraft über den gesundheitlichen Zustand des Baumes hat. Das Briefkuvert auf der Baumscheibe soll die Größenverhältnisse verdeutlichen. Linden werden selbst mit hohlem Stamm locker 1000 Jahre alt, sterben aber auch aus anderen Gründen schon früher (Kreiselsyndrom). Alle Hölzer, rund um die Kreuzung, sind abgeräumt.

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Baumfällung und Grundstücksgestaltung in Hameln

Keine Baumschutzsatzung, kein Schutz. Fällung einer laut hier vorliegenden Infos äußerlich völlig gesunden, sehr stattlichen Blutbuche im September 2019. Der gefällte Baum soll einen äußerlich sehr gesunden Eindruck gemacht hat. Vielen Dank für die Infos dazu.

Solche Baumfällungen sind in Hameln zulässig, wenn es sich nicht um einen explezit als Naturdenkmal festgelegten Baum handelt. Das aber sind nur sehr wenige.

Habe mir dann am Tag der Deutschen Einheit selber ein Bild gemacht.

An dem Tag, an dem eigentlich alle Menschen einen Baum pflanzen sollten. Nicht nur die Baumfällung in einer Zeit, wo überall sterbende Bäume zu sehen sind, macht mich betroffen. Auch diese Abschottung mit Plastikmauern als Form der „Gartenkultur/Grundstücksgestaltung“ ist ein trauriger Zeittrend. Alles hier ist nach derzeitiger Rechtslage absolut zulässig.

Kommentar:

„Mauern wir uns jetzt in Hameln mit grauen Plastikstreifen ein? Was für ein Geist steckt hinter dieser leider auch in Hameln immer mehr zunehmenden Abschottung. Nicht gesehen werden, aber auch selber nichts mehr sehen. Abmauern! Nachbarschaft? Grünverantwortung? Fehlanzeige. Wie kann man sich öffentlich nur so darstellen. Eigentlich ein schönes Haus. „

Ralf Hermes

Nachtrag: Ich hab den Beitrag noch mal verändert und die konkrete Ortsbeschreibung rausgenommen. Es spielt keine Rolle, um welches Haus, welche Menschen es sich konkret handelt. Es geht um das Grundprinzip und die Frage, wo die Grenze ist zwischen Eigenwohl und persönlicher Freiheit und Gemeinwohl und Gemeinnützigkeit ist. Das mag jeder persönlich sehr unterschiedlich bewerten.

Zu dem Thema Stadtbäume gibt es hier eine ausgesprochen lesenswerten Beitrag:

https://neuelandschaft.de/artikel/die-kultur-der-strassenbaeume-12099.html