SPD Kandidatennominierung – Dirk Adomat wird als Kandidat für den Landratsposten der SPD Mitgliederversammlung vorgeschlagen.

Ich hatte heute die Möglichkeit als „Bürgerreporter“ für den HamelnerBoten an einer Pressekonferenz der SPD Weserbergland teilzunehmen.

Es war schon interessant zu erleben, wie so etwas abläuft. Zu 18.00 Uhr war in die Sumpfblume eingeladen worden. Man führte mich in einen kleinen Besprechungsraum mit großem SPD-Wandtransparent. Es warteten von der DEWEZET schon der Redaktionsleiter Frank Henke sowie Frank Neitz als Fotograf. Dazu kam für Radio Aktiv Anton Posnak. Es erschien dann die SPD Unterbezirksvorsitzende Frau Barbara Fahncke sowie der SPD Landtagsabgeordnete Dirk Adomat. Ca. 40 Minuten dauerte das Gespräch. Frau Fahncke stellte zunächst das Verfahren dar, Herr Adomat stellte sich und seine ersten Ziele und Gedanken vor. Es folgte eine Reihe Nachfragen der Medienvertreter. Hier nur ein Kurzbericht zu den Inhalten:

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Liebes-Symbolik im November – blaue Brücke Hameln

Impressionen am Sonntagmorgen von der Blauen Brücke neben der Stadtbücherei zum Werder.

Jedes Schloss hat eine Geschichte. Wünsche mal an dieser Stelle allen Menschen/Paaren eine glückliche Zeit.

Einzelbilder:

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Zur Ruhestandsversorgung von Tjark Bartels – Sachstand und Bewertung

Viel diskutiert wird auch über die Frage, wie viel Geld der Hameln-Pyrmonter Landrat Tjark Bartels nach seinem Ausscheiden als Pension / Ruhestandsbezüge bekommt, und ob das wohl alles so richtig ist.

Hier einige Sachinformationen:

Wer als Bürgermeister oder Landrat kandidiert, geht ein Risiko ein. Er übernimmt einen Beruf auf Zeit. Er muss damit rechnen, sich nach Ablauf der Wahlperiode einen neuen Job suchen zu müssen, wie derzeit Frau Schürzeberg im Landkreis Holzminden.

Wer einen gut dotierten Job hat, sollte sich überlegen, ob er diesen für ein Wahlmandat aufgibt. Um dieses „Risiko“ abzumildern gibt es in Niedersachsen, wie auch in den anderen Bundesländern, eine Pensionsregelung: Wer nach fünf Jahren ausscheidet, bekommt ein Ruhegehalt in Höhe von 35 Prozent seines letzten Verdienstes.

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Beschlossen: Neue Aral- (statt Jet)-Tankstelle an der Fischbecker Landstraße (B 83) (Gelände Gärtnerei Rosenbusch)

Hameln: Naturschutzfragen und die Bestandssicherung kleinerer Unternehmen waren ohne besondere Bedeutung. Die lokalen Medien berichten nicht. Hier wurde noch ohne gültigen Bebauungsplan ein Naturgrundstück abgeholzt, um eine neue Benzin/Diesel-Tankstelle zu bauen. Diese wird geplant, obwohl im unmittelbaren Umfeld zwei Tankstellen (eine davon historisch eine der ältesten Anlagen Deutschland) vorhanden sind.

Der Bebauungsplan Rr. 755 (Wilhelm-Lampe-Straße) wurde in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss am 21.August 2019 mit elf Ja- und zwei Nein-Stimmen beschlossen. Laut Protokoll äußerten sich Sven Kornfeld und Herr Pfisterer kritisch, Herr Zemlin begrüßte die geplante Tankstelle.

Die DEWEZET berichtete nicht über diese Entscheidung bzw. Bedenken, Risiken, Landschaftseingriffe etc. (#dewezetkorrektiv) obwohl es hier diverse kritische Anknüpfungspunkte gegeben hätte. Andere Vorberichte zu den Planungen waren wohlwollend für das Neubauprojekt Tankstelle gefärbt. Obwohl die Planungen eine erhebliche Gefährdung für die unter denkmalschutzstehende Tankstelle in Wehrbergen bedeutet, titelte der Druckausgabe der Zeitung in einem Bericht vom 26. August 2019 „Konkurrenz belebt das Geschäft“ Oder droht einer der ältesten Tankstellen Deutschlands das Aus? Inhaber Wilde: „Wir müssen´s abwarten“

Im Vorfeld hatte ich 2016 damals noch für den BUND eine Stellungnahme abgegeben. Alle Bedenken wurden in der Begründung zum Bebaungsplan negiert. Selbst die aktuellen Anmerkungen der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Hameln fanden keine Berücksichtigung. Auch die illegalen Rodungsarbeiten am nordwestlichen und nördlichen Rand des Plangebietes im Februar 2019 fanden keine Aufmerksamkeit in Medien oder laut Protokoll in der Diskussion der Politik.

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Upnor geöffnet – Weserfreizeitpark als Plan

„Direkt an der Fischbecker Landstraße (B83) liegt der ehemalige Wasserübungsplatz der Briten. Auf rund 22,8 Hektar Fläche erstrecken sich Grünflächen, betonierte Fahrstreifen und sogar Slipanlagen für den Weserzugang. Großartige Bebauung gibt es auf dem Upnor-Gelände allerdings nicht – und wird es auch nie geben. Denn Upnor liegt im Überschwemmungsgebiet der Weser. “ So heißt es auf der Internetseite der Stadt Hameln. Neu ist, dass das ehemals eingezäunte Gelände jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier gibt es Fotos und weitere Infos:

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„Haben Sie dich also doch kleingekriegt.“ Persönliche Worte zum Rückzug von Tjark Bartels.

Lieber Tjark,

ich kann nur sagen wie leid es mir tut, was man mit Dir gemacht hat. Ich bin wütend, enttäuscht und schäme mich, dass es nicht gelungen ist, Dir besser zur Seite zu stehen. Mein Bild von Dir: Du bist (warst) ein Landrat mit Ecken und Kanten. Nicht alles was du getan oder gesagt hast war gut, aber sehr vieles. Du bist angeeckt, aber vor allem hast Du etwas bewegt. Du warst mutig auch bei unpopulären Themen (Flüchtlinge, Bückeberg) und vor allem offen, transparent und ehrlich. Du hast Dich von Autoritäten (und autoritären Menschen) nicht einschüchtern lassen und bist, und das war aus meiner Sicht ein Baustein für dein Verhängnis, vor der Zeitungschefredaktion hier nicht zu Boden gekrochen. Dafür hat man nach Kräften daran gearbeitet Dich kleinzukriegen. Nicht nur im Fall Lügde.

Dass Dein Körper und Geist dem Trommelfeuer der Hetzer im Internet und der „etablierten“ Hintergrundakteure mit den bekannten Folgen nicht mehr standhalten konnte, ist ein zu akzeptierender Fakt. Dass Du die Reißleine ziehst, ist richtig. Das bist Du Deiner Familie und dir selber schuldig und ist auch typisch für Dich. Konsequent und gradlinig. So mein Bild von dir.

Zur Klarstellung nach außen: Wir waren keine „engen“ Freunde, hatten über die Jahre

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314. Hamelner Grenzbeziehung startete am Hochzeitshaus

Der Hamelner Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege existiert seit 1930. Einmal im Jahr treffen sich mittlerweile auch Frauen und Männer, Mädchen und Jungen vor der Hochzeitshausterasse.
Start war am 29.09.2019 um 08.00 Uhr mit einer Ansprache des Präsidenten Werner Sattler und Grußworten der Bürgermeisterin Karin Echtermann. Dann ging es mit „hepp, hepp, horrido“ zum 314. mal los, begleitet mit Musikkapelle und der Kanonengruppe voran zum Marsch entlang der Stadtgrenzen.

Einzelbilder / Impressionen vom Start:

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Baumfällungen Stadtforst Bereich Apenberg

Am Waldrandweg des Apenberges / Hundewiese wurden mehrere sehr große Bäume (Buchen, Eiche) gefällt. Da derzeit noch keine reguläre Baumeinschlagzeit ist, ist zu vermuten, dass sich um „Notfällungen“ aus Gründen der Verkehrssicherungsspflicht handelt. Einige der mächtigen alten Bäume stehen noch, andere sind schon für den Einschlag markiert. ein trauriges Bild entlang eines Waldrandstreifens, der durch markante Bäume viel Abwechslung und einen hohen Erholungswert hat.

Einzelimpressionen:

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