Wenn Grabsteine reden wird’s spannend! Deisterfriedhof Hameln

Steine die (Lokal)Geschichte erzählen. Aus der Perspektive des Todes in einem Landschaftspark, der auch Friedhof genannt wird. Über zwei Stunden vermittelte der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom anhand verschiedener Grabstätten auf dem Deisterfriedhof Lokalgeschichte. Spannend und in einem ganz anderem Umfeld als in den gewöhnlichen Vortragsräumen.

Kennen Sie die Geschichte des Pferdedoktorsteins?

Foto: Ralf Hermes, 28.09.2019
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„Friedhofskultur und Biodiversität einer städtischen Nekropole im Wandel“

Themen-Führung macht auf Bedeutung des ›Waldfriedhofs Am Wehl‹ aufmerksam

Seit längerem befinden sich sowohl die „Friedhofs-“ und „Bestattungskultur“ als auch die „Trauer-“ und „Erinnerungskultur“ mehr und mehr im Wandel, findet die Frage, wo und wie wir bestatten gesellschaftlich immer stärkere Aufmerksamkeit, augenscheinlich sowohl durch die Vielzahl an Studien, Fachtagungen sowie Publikationen zum Thema als auch seitens des Echos in den Medien.

Auch die größte Hamelner Nekropole, der ›Waldfriedhof Am Wehl‹ – Ort der Erinnerung, aber auch der Trauer sowie Melancholie seit dem Jahre 1938 – verliert mehr und mehr die klassische Funktion, nur „Quartier der Toten“ zu sein. Im zunehmendem Maße wird die Nekropole zu einem Rückzugsort, wird als Habitat aktiver Flora und Fauna zum Parameter für Biodiversität, sprich biologische Vielfalt, in kommunaler Gegenwart. Seitens der Bevölkerung als „grüne Oase“, also als Lebens-Raum, entdeckt und bewusst als solcher wahrgenommen, wandelt sich die Nekropole mehr und mehr zu einem öffentlichen Erholungs- sowie Freizeitraum mit einem Nebeneinander diversiver Bestattungsformen sowie diversiv-aktiver Flora und Fauna.

(Dieser Gastbericht und die folgenden Bilder wurden freundlicherweise vom Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.)

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Veranstaltungshinweis: Themenführung »Das Gartendenkmal Ohrbergpark« am (Freitag) 24. Mai 2019

Themen-Führung mit Lidia Ludwig
»Das Gartendenkmal Ohrbergpark«
Ort : ‚Ohrbergpark‘ (31860 Emmerthal)
Treffpunkt: Parkplatz am ‚Ohrbergparkhaus‘ / ehemals ‚Café‘ (Ohrbergpark 1; 31860 Emmerthal)
Beginn: 16.30 Uhr
Die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des ‚Ohrbergparks‘, seine grundlegenden stilistischen und gestalterischen Prinzipien, seine Einordnung innerhalb der Entwicklung des Landschaftsgartens in Deutschland sowie der gartendenkmalpflegerische Umgang mit lebender historischer Substanz bilden die Schwerpunkte der Themen-Führung »Das Gartendenkmal Ohrbergpark«.

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Stadtgalerie Hameln – eine interessante Besichtigung hinter den Kulissen

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln hatte im Rahmen seiner Reihe  „U n b e k a n n t e s  i m  B e k a n n t e n“ eine Themenführung „Blick hinter die Kulissen des Einkaufscenters fernab der Ladenstraße organisiert. Zwei Verantwortliche des Technical Managements der Stadtsgalerie gewährten der Vereinsgruppe Zugang  und Information in Bereiche, in die der normale Besucher sonst nicht kommt. Erläutert wurden „Stadtgalerie Hameln – eine interessante Besichtigung hinter den Kulissen“ weiterlesen