Hameln, 13.03.2022/Quellendokumente: Nachdem hier 2020 die Berichterstattung der damals nationalkonservativen DEWEZET zum Kapp-Lüllwitz-Putsch betrachtet haben, nun einen Einblick in Hamelns zweite Tageszeitung damals. Die „Niedersächsische Volksstimme“ war eine Arbeiterzeitung der SPD und somit sozialistisch / republikanisch / demokratiefreundlich ausgerichtet. Der Tenor der Meldungen ist folglich anders. Hierzu einige Berichte aus den ersten Tagen des Putsches. Aufgrund des Generalstreikes, aber auch durch eine anfänglichen Verbotes der Putschisten, erschienen vom 15. bis zum 19.03.1920 keine Zeitungen.
„Der Kapp-Putsch 1920. Berichterstattung der historischen „Niedersächsischen Volksstimme“ vor 102 Jahren. (#hmjournalismusweimar, #kappputsch)“ weiterlesenKategorie: Zeitungsgeschichte Hameln
Jan. 1931 – Niedersächsische Tageszeitung (NTZ): „Kauft nicht bei Juden!“
„Meidet die Warenhäuser und Konsumvereine!„ Quellendokumente aus dem Januar 1931. Die NZT war eine Nationalsozialistische Parteizeitung. Hier einige Einblicke in die Berichterstattung zum Jahresanfang:
„Jan. 1931 – Niedersächsische Tageszeitung (NTZ): „Kauft nicht bei Juden!““ weiterlesen„Der Niedersachse“: Wochenblatt für Deutschtum und Heimat. Zeitung aus Hameln.
Hameln, 02.05.2022: Im Stadtarchiv Hameln finden sich eine Reihe Ausgaben der Zeitung „Der Niedersachse“. In der Zeit der Weimarer Republik gab es neben der DEWEZET und der Niedersächsischen Volksstimme noch dieses Wochenblatt. Ein Einblick in die Ausgabe vom 21. März 1925:
„„Der Niedersachse“: Wochenblatt für Deutschtum und Heimat. Zeitung aus Hameln.“ weiterlesenHamelner Tageblatt vom 28.12.1917
Hameln, 23.01.2022: In den Weihnachtstagen beschäftigte einige die Diskussion um die Straßenbenennung „Linsingen-Campus“. Der Umstand, dass im Jahr 2022 beinahe ein neues Bildungszentrum nach dem Namen eines Weltkriegsgenerals bezeichnet wurde, veranlasste zu einer Recherche der Zeitungsmeldungen im Jahr 1917. Als Zeitsprung und Erinnerungsauffrischung, was im 1. Weltkrieg die Menschen und die lokalen Zeitungsredakteure in Hameln bewegte.
„Hamelner Tageblatt vom 28.12.1917“ weiterlesen27.06.1932: Wechsel des Hauptschriftleiters der DEWEZET – Infosammlung „Dr. K.D.“
Zeitungsmeldung: „An unserer Leser! Der bisherige Hauptschriftleiter der Deister- und Weserzeitung, Herr Dr. Wilhelm Fischdick scheidet mit dem heutigen Tage aus der Redaktion aus. Er verlegt seinen Wohnsitz nach Berlin, um dort als künftiger Herausgeber eines schon bestehenden Berliner Pressedienstes tätig zu sein. Herr Dr. Fischdick, der mehr als sieben Jahre der Schriftleitung der Deister- und Weserzeitung vorstand, bei diesem Anlaß für sein Wirken an der Dewezet zu danken, ist unser Bedürfnis. Die politische Schriftleitung übernimmt Herr Dr. Kurt Dammann, der bisher in gleicher Eigenschaft an Großstadt- und Provinzzeitungen tätig war. Hameln, 27. Juni 1932, Verlag der Deister- und Weserzeitung.“
„27.06.1932: Wechsel des Hauptschriftleiters der DEWEZET – Infosammlung „Dr. K.D.““ weiterlesenWie „braun“ war die Lokalpresse in Hameln zwischen 1920 und 1970?
Hameln, 09.05.2021: In der aktuellen Ausgabe der Zeitung „Die Zeit“ konfrontiert sich die Redaktion mit der eigenen Verstrickung in die NS-Zeit. Eine Inventur 75 Jahre nach der Zeitungsgründung. Mit im Rechercheteam der Wochenzeitung ist der ehemalige Chefredakteur der DEWEZET, Frank Werner. Herr Werner ist derzeit Chefredakteur von Zeit Geschichte.
Was hat das mit Hameln zu tun?
„Wie „braun“ war die Lokalpresse in Hameln zwischen 1920 und 1970?“ weiterlesenWichtige Magistratsbeschlüsse vom 28.03.1933 – Hameln
Heimatnachrichten – vom 28.03.1933:
Adolf Hitler-Platz / Hindenburg-Stadion / Weserbrücke / 164er Ring
Der Magistrat hat in seiner Sitzung am 27. März auf Antrag des Oberbürgermeisters Dr. Scharnow beschlossen:
„Wichtige Magistratsbeschlüsse vom 28.03.1933 – Hameln“ weiterlesen1933: Neue Deister-Zeitung – Kreisblatt des Kreises Springe. Dokumente der Zeitgeschichte:
Hameln, 25.04.2021: Wie berichteten unsere Lokalzeitungen im Weserbergland zur Zeit der Weimarer Republik? Im Niedersächsischen Landesarchiv Bückeburg hatte ich nach unbekannten Exemplaren der Nds. Volksstimme aus Hameln gesucht. Leider vergeblich. Als quasi „Zufallsfund“ bin ich dann auf die Bestände der NDZ aus Springe gestoßen, eine Zeitung, die auch schon zur Zeit der Weimarer Republik herausgegeben wurde. Ich habe mir einige Ausgaben aus der Endphase der Weimarer Republik angesehen. Die Berichte aus den Tagen des Feb./März/Mai 1933 waren die Tage der Machtübernahme durch den „Reichskanzler“ Adolf Hitler, die Zeit des Reichtagsbrandes, der Notverordnung. Die SPD-Zeitung Niedersächsische Volksstimme war damals schon verboten.
„1933: Neue Deister-Zeitung – Kreisblatt des Kreises Springe. Dokumente der Zeitgeschichte:“ weiterlesenZeitungsrückblick: Nds. Volksstimme aus Hameln, 09.07.1932
Ein Überblick über Zeitungsmeldungen kurz vom „Preußenschlag“ in der Weimarer Republik.
Die Nds. Volksstimme war eine Hamelner Tageszeitung der SPD:
„Zeitungsrückblick: Nds. Volksstimme aus Hameln, 09.07.1932“ weiterlesen06.02.1921: Major Gieren im Monopolsaal – zwei Berichte
Hameln: Die Niedersächsische Volksstimme berichtet in ihrer Ausgabe vom 06.02.1921 ausführlich über eine Veranstaltung des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes im Monopolsaal. Die DEWEZET veröffentlicht zeitgleich eine Kurzmeldung.
Leseabschrift:
„06.02.1921: Major Gieren im Monopolsaal – zwei Berichte“ weiterlesen