Der Kapp-Putsch 1920. Berichterstattung der historischen „Niedersächsischen Volksstimme“ vor 102 Jahren. (#hmjournalismusweimar, #kappputsch)

Hameln, 13.03.2022/Quellendokumente: Nachdem hier 2020 die Berichterstattung der damals nationalkonservativen DEWEZET zum Kapp-Lüllwitz-Putsch betrachtet haben, nun einen Einblick in Hamelns zweite Tageszeitung damals. Die „Niedersächsische Volksstimme“ war eine Arbeiterzeitung der SPD und somit sozialistisch / republikanisch / demokratiefreundlich ausgerichtet. Der Tenor der Meldungen ist folglich anders. Hierzu einige Berichte aus den ersten Tagen des Putsches. Aufgrund des Generalstreikes, aber auch durch eine anfänglichen Verbotes der Putschisten, erschienen vom 15. bis zum 19.03.1920 keine Zeitungen.

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Wie „braun“ war die Lokalpresse in Hameln zwischen 1920 und 1970?

Hameln, 09.05.2021: In der aktuellen Ausgabe der Zeitung „Die Zeit“ konfrontiert sich die Redaktion mit der eigenen Verstrickung in die NS-Zeit. Eine Inventur 75 Jahre nach der Zeitungsgründung. Mit im Rechercheteam der Wochenzeitung ist der ehemalige Chefredakteur der DEWEZET, Frank Werner. Herr Werner ist derzeit Chefredakteur von Zeit Geschichte.

Was hat das mit Hameln zu tun?

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Januar 1920: Major Gieren – Bericht Nds. Volksstimme und Protest in der DEWEZET

Hameln: Die Niedersächsische Volksstimme berichtet in ihrer Ausgabe vom 08.01.1920 über die Rede des Hamelner Majors Gieren. Aus dem Bericht entwickelte sich ein Rechtsstreit.

Leseabschrift:

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Arno Reichard – Amtsgericht Hameln befangen. Bericht Nds. Volkstimme vom 18.01.1921

Hameln: Als sich die Nds. Volksstimme in Hameln 1919 gründete wurde ihr Redakteur Arno Reichard im Folgejahr mit mehreren Gerichtsprozessen überzogen. Hier ein Bericht der Niedersächsische Volksstimme vom 18.01.1921 über einen Befangenheitsantrag, der das gesamte Amtsgericht Hameln betrifft:

Leseabschrift:

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Arno Reichard – Freisprechung im Gieren-Prozeß. 26.01.1921

Hameln: Die Niedersächsische Volksstimme berichtet in ihrer Ausgabe vom 26.01.1921 über den Ausgang eines Gerichtsverfahrens gegen ihren Redakteur Arno Reichard. Leseabschrift:

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Niedersächsische Volksstimme vom 01.01.1921

Zunächst ein Jahresabschlussgedicht:

Heute abend.

Das alte Jahr sieht um sich in der Welt, Die ihm so gar nicht mehr gefällt. Ist mit der ganzen Welt verkracht, Denn keiner hat´s es recht gemacht.

Das junge Jahr schwitzt Angst und Graus. Das alte grinst: Nun löffle aus. Das junge trotzt: Ich komm´ schon raus! Das alte denkt: So siehste aus.

Das junge sinnt: Wach machst du nu? Das alte dreht den Rücken zu. Das junge kriecht auf´s Folterbrett.Das alte raunzt: nun leckt mich fett.

(Verfasser nicht genannt) Redakteur: Arno Reichard

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Vor hundert Jahren: Nds. Volksstimme aus Hameln vom 14.12.1920

Was in der Hamelner Zeitung stand. Lokalnachrichten vom 14.12.1920:

Über einen Polizeikampf

Wird uns von der Polizei berichtet: Am Sonnabend nachmittag wollte der hiesige Krimminalwachtmeister Oppermann den seit längerer Zeit steckbrieflich verfolgten Einbrecher Martin, Am Fort Luise, in seiner Wohnung festnehmen. Martin war heimlich in der Wohnung seiner Frau zum Vorübergehenden Aufenthalte anwesend. Es entspann sich ein Kampf zwischen Martin und dem Kriminalbeamten, wobei der Verbrecher dem Kriminalbeamten

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Die Niedersächsische Volksstimme vom 23.12.1919

Zur Zeit der Weimarer Republik hatte Hameln eine sozialdemokratische Tageszeitung. Einige Ausgaben davon sind im Stadtarchiv Hameln vorhanden. Dieser lokale Datenschatz ist weitgehend unerschlossen. Ich möchte das ändern.

Einige Inhalte der Ausgabe von 23.12.1919:

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„Wählt Hindenburg!“ DEWEZT im Jahre 1925 zur Reichspräsidentenwahl.

„Wahlunterlassung ist und bleibt Fahnenflucht!

Geschichtsrückblick: Eine klare Position bezog die DEWEZET am Vortag der Stichwahl zur Reichspräsidentenwahl 1925 in ihrer Ausgabe vom Sonnabend, den 25. April 1925. „Geschlossen für Hindenburg“ und eine Bild des Kandidaten Paul von Hindenburg als „Der Retter“ springen den Leserinnen und Lesern als Aufmacher entgegen.

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Hameln bekommt eine weitere Tageszeitung und ein Arno-Reichard-Redaktionshaus in der Fußgängerzone. (Aprilscherz)

Die „Neue Hamelner Volksstimme“ geht in Kürze mit einer gedruckten Wochenendausgabe und einem tagesaktuellen digitalen Angebot an den Markt.

„Ich möchte mich bei meiner Geburtsstadt für die schöne Jugendzeit in den Gassen der Altstadt bedanken und ganz konkret meinen Beitrag leisten, die Geschichte und die Geschichten meiner Stadt zu bewahren.“ so gibt der mittlerweile 87-jährige Heinz G. im vertraulichen Kreise seine Pläne bekannt.

Das Projekt besteht aus zwei konkreten Bausteinen:

1. Das „Arno-Reichard-Haus“ Hameln:

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