Schlussstrich? Zum Verfahrensabschluss gegen Behördenmitarbeiter*innen im Fall Lügde. (#MißbrauchLügdte)

Die Rolle von Behördenmitarbeiter*innen, ihr persönliches Verschulden, Pannen etc. im Fall Lügde waren Gegenstand ungezählter Berichte in den Medien. Jetzt gab es den strafrechtlichen Verfahrensabschluss durch die Staatsanwaltschaft Detmold. Hier eine Zusammenfassung:

1.       Die Fakten aus Sicht der Sta. Detmold

2.       Berichte in den Medien

3.       Reaktionen

4.       Kurzkommentar

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Ohrenbetäubendes Schweigen oder besser Schreiben? Gedanken zur DEWEZET-Lügde-Ausgabe vom 29.01.2020 #dewezetkorrektiv

Der Neuigkeitswert in den zwei Seiten DEWEZET am 29.01.2020 liegt in der Information, dass es derzeit nichts Neues gibt. Ok, ein bis zwei Nebeninfos. Wie wurde das Verfahren gegen den lippischen Polizisten denn abgeschlossen? Da fehlt in dem Beitrag eine Ergebnisinformation. Ansonsten Berichtsrecycling. Die wohl mittlerweile hundertfach abgedruckten Vorwürfe über das „Behördenversagen“ wurden in gewohnt drastisch formulierten Sätzen verurteilend wiederholt.

Anlass: Der „Jahrestag“ des Bekanntwerdens der „vielhundertfachen“, vormals „tausendfachen“ Gewalt.

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Die Rückzugsrede von Tjark Bartels, erkrankter Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont (Auszug Medien)

Der genaue Wortlaut der Medienkritik von Tjark Bartels lautet:

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Widersprechen! Gegensteuern! Den Klimavergiftern nicht tatenlos das Feld lassen!

Wenn man sich die Facebook-Kommentare unter den heutigen DEWEZET-Artikel „Tonaufnahme defekt: Debatte….“ zum Thema Lügde durchliest, dann zeigen sich zwei Betrachtungsfelder:

a) die Berichterstattung der DEWEZET als Dauerwiederholung in großer Aufmacher läuft unverändert fort.

b) die Berichterstattung zeigt Wirkung und im Facebookchat der DEWEZET explodieren die Kritikkommentare auf einem bemerkenswert peinlichem Niveau. Ein Gegensteuern / Moderieren der Zeitung ist nicht erkennbar.

#dewezetkorrektiv

Nun kann man das ganze ignorieren, was wohl auf viele tun, die sich auf dieses Niveau nicht herablassen wollen. So steigern sich aber die Kommentarschreiber in gegenseitiger Selbstbestätigung hoch. Ich hab daher folgenden Widerspruch verfasst, auch um meiner eigenen Emotion ein wenig Luft zu verschaffen:

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Prügelt den Boten! (?) Eine (erneute) Zeitungskritik – Teil 1 (Lügde-Missbrauch)

Es ist bei weiten nicht so, dass ich mich über den Sinkflug der Tageszeitung (siehe: http://hamelnerbote.de/?p=4090) freue. Stirbt die Zeitung, stirbt die Demokratie. Das war und ist für mich ein echtes Risiko, denn eine Demokratie braucht interessierte Bürger, die sich für das Geschehen in der Politik auf allen Ebenen, und eben auch in der Lokalpolitik informieren. Für die Lokalpolitik ist die professionelle Lokalzeitung immer noch der Hauptinformationsfaktor. Für uns in Hameln die DEWEZET. Wenn sich die Menschen von ihrer Lokalzeitung abwenden, wie informieren Sie sich dann über das lokal(politische) Geschehen in unserer Stadt? Interessiert nicht mehr? Dann kann auch Lokalpolitik nicht mehr funktionieren.
Bei der DEWEZET aber wird es zunehmend schwierig.

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Lügde: Die „Volkswutstimmung“, die bei Facebook sichtbar wird, macht mir Sorgen.

Am 17.07..2019 veröffentlichte u.a. der Focus und die DEWEZET eine Erstmeldung über ein Urteil im Fall Lügde die dann in den lokalen Facebookgruppen hohe Reaktionen auslösten. Konkret ging es um ein abgetrenntes Nebenverfahren gegen eine Person, die der Anstiftung und Beihilfe zum sexuellen und schweren Missbrauch von Kindern schuldig gesprochen wurde. Der Täter hat in mindestens vier Fällen an Webcam-Übertragungen teilgenommen, bei denen auf dem Campingplatz in Lügde ein Kind missbraucht wurde. Zudem wurde er wegen des Besitzes von kinderpornografischen Fotos und Videos verurteilt. Der 47 jährige war geständig, er ist nicht vorbestraft. Die Richterin bezeichnete seine Tat als „schäbig und menschenverachtend“. Der Mann wurde von einen Gutachter als voll schuldfähig eingestuft. Er hatte vor der Verhandlung sieben Monate in Untersuchungshaft gesessen.

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Landrat Tjark Bartels im Interview mit Hagen Wolf. Radio Aktiv Nachgefragt zu Lügde.

Sendemitschnitt eines Beitrages vom 09.06.2019 im Lokalsender „Radio Aktiv“. Der Landrat im direkten Gespräch / Originalton zu den Missbrauchsfällen in Lügde und der Verantwortung des Landkreises. Gesprächspartner: Hagen Wolf :

DEWEZET-Projekt „Die Zerstörung des Landrates“? – Ein Berichtsrückblick. (01.06.-08.06.2019)

#dewezetkorrektiv. Unter diesem Hashtag habe ich ja schon einige Kommentare über die Berichterstattung der DEWEZT zum Fall Lügde verfasst. Es wird Zeit für ein Update.

Am 1. 6. gab es im überregionalen Teil (Seite Blickpunkt – also nicht Lokalverantwortung) eine gutes Fakteninterview mit dem Oberstaatsanwalt Ralf Vetter.

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Fakten gegen Emotionen? Funktioniert nicht oder nur sehr sehr schwer. #dewezetkorrektiv

Wer aufmerksam die DEWEZET vom 18.05.2019 gelesen hat, dem müsste auf der Titelseite aufgefallen sein:

  1. Der „tausendfachen“ Kindesmissbrauch in Lügde relativiert sich in den Zahlen erheblich. Konkret werden in einer Pressemitteilung der Landgerichts Detmold den Angeklagten 293 Taten vorgeworfen. Jede einzelne Tat ist schlimm genug. Dennoch sollte man den Unterschied in der Dimension warnehmen.
  2. Die jetzt konkret gennannte Zahl der Missbrauchsopfer liegt bei 22 bislang wurde oftmals der Begriff „mehr als 40 Kinder“ verwandt.
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Lügde – Pressebilanz und Gedanken 13.-16.5.19(#dewezetkorrektiv)

Die Meldungsbilanz der DEWEZET von Dienstag bis Donnerstag sind sechs redaktionelle Lügdte-Berichte und drei Leserbriefe. Ein „befremdlicher“ Bericht kam gleich am Dienstag. Die Anwälte haben jetzt Akteneinsicht zu den Details der Vernehmungen bekommen, um ihre Mandanten im Gerichtsverfahren zu vertreten. Warum aber werden jetzt Details aus der Akte von einem dieser Anwälte an die Presse gegeben? Ist das im Sinne der Opfer? Die Medien nehmen das auf – ich halte das für grenzwertig. Den betroffenen Kindern dient das nicht und als Leser morgens am Frühstückstisch möchte ich nicht in eine Gafferrolle gesetzt werden. Die Details des Kindesmissbrauchs gehören nicht in die Öffentlichkeit.

DEWEZET Titelseite vom 14.05.2019
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