Journalismusmathematik? Oder einfach nur kritische Berichterstattung ohne Hintersinn?

Auf Seite 1 der Hameln-Ausgabe der DEWEZET wird mit großer Aufmachung über das fehlende Mülltrennungskonzept zum Tag der Umwelt im Bürgergarten Hameln berichtet. Thematisiert wird das etwa fünf (von 37) Stände, die Essen oder Getränke verkaufen im letzten Jahr nicht alle auf Mehrweggeschirr setzen. So seine im vergangen Jahr beispielsweise zahlreiche Einwegbecher einer Eismanufaktur zusammen mit Papier und Probierlöffelchen in der Restmülltonne gelandet. Fehlanzeige bei der Mülltrennung! Einzelheiten sind online als Bezahlartikel nachzulesen unter:

https://www.dewezet.de/region/hameln_artikel,-tag-der-umwelt-ohne-muelltrennung-_arid,2566808.html?fbclid=IwAR1sFszSWHTTwELNOKJVePWHQi3V1JriViojW9g2RXZfx8tVMJPdvGcJGr

Der Zeitung ist der Vorgang nicht nur die Titelseite sondern auch noch ein Kommentar wert. Peinlicher Disziplinmangel bei einer Öko-Prestigeveranstaltung? Nebenbei wird in einem Info-Beitrag über die Förderung der Stadt Hameln in Höhe von 10.000 Euro informiert.

Auf Facebook gabs unter dem DEWEZET-Link zum Beitrag prompt zwei Kommentare: Von „Wasser predigen und selber Wein saufen“ ist die Rede und von Ökobolschiwisten, die wenn sie in Berlin drankommen für gute Nacht sorgen…

Bewertung: Eins und eins ist zwei.

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