Bankrotterklärung

Für mich ist die Art der Berichterstattung der DEWEZET im Fall Lügde eine fortwährende Bankrotterklärung der Zeitung an ihre eigenen Qualtätsansprüche von JournalIsmus. Das ist weder ausgewogen, noch fair, noch sachlich. Herr Thimm schneidet hier auf für mich fragwürdiger Informationsbasis eine Kampagne gegen den Landrat (und die Mitarbeiter des Landkreises) zusammen, die sich so einfach nicht gehört, egal wo man politisch steht. #dewezetkorrektiv

Tankstelle Wehrbergen

Diese Tankstelle ist ein Beispiel für alte Industie- und Gewerbebauten. Sie hat die Zeit fast unbeschadet überstanden. Gebaut wurde sie 1936 und steht heute unter Denkmalschutz. Der Wehrberger Tankstellenwart und Eigentümer Wilde hat mit hohen Kostenaufwand die Sicherheitsauflagen zum Weiterbetrieb der Tankstelle erfüllt und kämpft seit dem Ausbau der B 83 (Ortsumfahrung) mit dem wegbrechenden Durchgangsverkehr. Dazu gab es einen DEWEZET-Bericht vom 10.07.2009 „Tankstellenbetreiber kämpft um seine Existenz“.

Bürgerfoto aus den 30er Jahren – überlassen der DEWEZET vom 26.04.2016
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Bebauungsplanunterlagen offenbaren die Auswirkungen auf die Natur und „versehentliche“ Rodungsmaßnahmen. #Rosenbuschzujet

Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Rosenbusch soll eine neue Jet-Tankstelle gebaut werden. Dazu ist in einem förmlichen Verfahren die Änderung der Bebauunsplanung erforderlich. Der Grundstückseigentümer führte bereits im Februar umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen durch.

In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 2.45.2019 wurde bei zwei Gegenstimmen und 11 Zustimmungen die Aufstellung eines Bebauungsplanes (Nr. 755) für ein neues Gewerbegebiet beschlossen. Das bedeutet, dass erst jetzt die Auslegung der Planungen und die Anhörung der Öffentlichkeit erfolgt. Die Fakten aber für die Umwelt wurden bereits geschaffen wie die folgende Bilderserie zeigt. Aus den Ratsinformationen kann man aus fachlicher Sicht eine Bewertung der Auswirkungen nachvollziehen.

Fotos: Ralf Hermes, Rodungsarbeiten aus Wesersicht ab 16.02.2019 auf dem Gelände

Hier die Informationen / Unterlagen aus dem Ratsinformationssystem Hameln:

Auszug: „Im südöstlichen Bereich des Plangebietes soll eine Tankstelle angesiedelt werden. Die Standortentwicklung als Tankstelle ist aus Stadtentwicklungssicht ausdrücklich zu begrüßen. Sie schließt eine Versorgungslücke an der B 83 in Richtung Hessisch Oldendorf.“

Weiter Hintergrundinformationen:

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Onlinepetition gegen eine Teilverfüllung des Hamelner Hafens gestartet. Aufstellungsbeschluss Hafen – Wesermühle – in der Diskussion

In der Ausschusssitzung für Stadtentwicklung am 2.5.2019 wurde folgendem Beschlussvorschlag mit 13 Ja-Stimmen zugestimmt. Gegen die Planungen einer (Teil)-Zuschüttung regt sich Widerstand in Form einer Onlinepetition „Hameln, eine Stadt ohne Hafen?“ die sich an den Oberbürgermeiste Claudio Griese richtet. Die Begründung lautet:

„Die geplante Maßnahme würde der dort angesiedelten Tierwelt einen enorm wichtigen Lebensraum nehmen. Der alte Schutzhafen ist ein wichtiges Stück Stadtgeschichte, die selbst durch eine Teilzuschüttung zerstört würde. Die Gemeinschaft aus den im Hafen lebenden Tieren, Vereinen, Wassersportlern und Naturliebhabern macht den Hafen mit nur einer wenig aufwendigen Verschönerung zu einem Gebiet des sanften Oeko-Tourismus mit einem wertvollen Stück Stadtgeschichte. Diese entwickelte sich schließlich in ihrer Hauptsache durch den Hamelner Schutzhafen! Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift und stimmen Sie für den Erhalt des Schutzhafens in seiner jetzigen ursprünglichen Form…setzen Sie ein Meilenstein für unsere nachfolgenden Generationen!“

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Buchtipp/-Besprechung: „SAG WAS – Radikal höflich gegen Rechtspopulismus argumentieren.“

Hab mir zu Ostern in der Buchhandlung von Blum ungeplant, quasi so nebenbei ein kleines Oetinger Taschenbuch (80 Seiten) für 6 Euro gekauft. Das Büchlein liest sich schnell und gut. Leicht verständlich und anschaulich geschrieben gibt es praktische Tipps und eine Gesprächsphilosophie, die mir gefällt. Ziel: „Demokratie wieder stärker machen wollen. … Politik endet auch nicht damit, dass die von uns gewählten Menschen später im Bundestag sitzen. … Leider ist niemand zu 100 immun gegen diskriminierendes Denken. Damit ist auch niemand 100 % immun gegen Rechtspopulismus.“ so Anne Wizorek im Vorwort. Ein Büchlein dessen Tips nicht nur für den Umgang mit Rechtspopulismus helfen sondern auch ganz allgemein hilfreich sind.

Einige Auszüge zum Interesse wecken:

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Zum Tag der Pressefreiheit: Thimm (DEWEZET) gegen Bartels (Landrat) – Lügde #dewezetkorrektiv

„Die DEWEZET versucht den politischen Druck auf den Landrat Tjark Bartels zu erhöhen.“ Das wäre wohl die korrektere Schlagzeile der Samstagsausgabe gewesen. Mit kritischen, investigativen oder etwa ausgewogenen Journalismus hat das Agieren der DEWEZET hier schon lange nichts mehr zu tun. Zum Tag der Pressefreiheit nehme ich mir noch mal die Freiheit, den neuesten Bericht von Herrn Thimm zu kommentieren. Nachdem jetzt über Wochen das Handeln der Polizei Dauerthema war, wendet sich der stellvertretende Chefredakteur in der Samstagsausgabe der DEWEZET (Titelseite) wieder den Landrat zu. Der Beitrag enthält eigentlich nichts Neues und schon gar nicht kommt die „Gegenseite“ zu Wort. Es ist die leider übliche gewordene Dauerwiederholung der „Anklagepunkte“ in veränderter Wortwahl und Aufmacher. Über den Facebook Kanal der DEWEZET sogar eine zugespitzte Frage als Aufmacher: „Soll ein Sonderermittler Behördenfehler aufspüren oder nicht? Die SPD sagt Nein, die CDU Ja.“ Diese Aufmachung bringt innerhalb kürzester Zeit Reaktionen. Wie diese ausfallen kann man nachlesen unter: https://www.facebook.com/Dewezet.de/ Um ein „Ruhmesblatt“ mündiger BürgerInnen handelt es dich dabei nicht. Bemerkenswert ist, dass niemand mehr zur „Versachlichung“ das Wort erhebt. Bemerkenswert aber ist auch, dass auf den Leserbriefseiten der Heimatzeitung die Reaktion seltsam ruhig ist.

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Kastanien(wall)Impressionen April 2019

Wenn ein Baum gefällt ist, ist er noch nicht unbedingt tot. Am Kastanienwall zeigen sich dem aufmerksamen Betrachter Krankheit und Kraft.

Fotos: Ralf Hermes, 28.04.2019, Kastanienwall Hameln

Einzelbilder:

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Der Armformer zu Hameln

Zwei Meter hoch, acht Zentner schwer und mittlerweile das zweite Exemplar. Erstellt vom Rintelner Künstler Eg Witt wurde die erste Version der Stadt Hameln im Jahre 1998 von Energieunternehmen Wesertal geschenkt. 400 Kilo wiegt das Werk aus rostenden Eisen und war dann irgendwann verschwunden. Im Zuge der Sanierung der Fußgängerzone abgebaut und nicht wieder aufgetaucht. Im Jahre 2012 wurde dann ein neuer „Armformer“ der Stadt Hameln und ihren Bürgerinnen und Bürgern von Karin und Klaus H. Steffens geschenkt.

„Multiple aus Eisen mit natürlicher Korrosion“

Einzelbilder:

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