Vom 21. April bis 23. Mai 2020 wird in der Stadtbücherei eine Ausstellung zum Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold gezeigt. Wer an dem Rahmenprogramm mit dem Arbeitstitel „Demokratie verteidigen“ mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, am Montag, den 24.02.2020 um 18 Uhr in die Sumpfblume zu kommen.
Klimaschutz ist aktuell wieder Thema. Hier ein Zeitsprung ins Jahr 1999. Vor 20 Jahren diskutierte Mann/Frau im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung über dje Zukunft unserer Stadt. In einer Stellungnahme für den BUND bemängelten wir damals die fehlende Berücksichtigung u.a. des Klimaschutzes.
Konkret: „Während andere Gemeinden z.B. kommunale Handlungsprogramme zur Begrenzung der Klimaveränderungen aufstellen und sich damit auch zur eigene Verantwortung zu diesem wichtigen globalen Problem bekennen, fehlt so etwas in Hameln völlig.“
Ende August 2019 wurde es eingeweiht. Leider konnte ich den Termin nicht wahrnehmen und so blieben mir die Hintergrunderklärungen über die Herstellung, die Initiatoren und die Geschichten drumherrum verborgen. Leider berichtete die DEWEZET über die Einweihung nicht. Ich hab aber mal recherchiert und hier vor allen viele Bilder zusammengetragen.
Übersichtsaufnahmen vom Standort:
Die Werdermühle ist ein Projekt der „Hamelner-Zeit-Punkte“
Dieses sind Orte in der Hamelner Innenstadt, die den Blick zurück in die Geschichte der Stadt und ihrer Bevölkerung lenken und damit vielleicht neue Perspektiven auf die Gegenwart eröffnen.
Steine die (Lokal)Geschichte erzählen. Aus der Perspektive des Todes in einem Landschaftspark, der auch Friedhof genannt wird. Über zwei Stunden vermittelte der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom anhand verschiedener Grabstätten auf dem Deisterfriedhof Lokalgeschichte. Spannend und in einem ganz anderem Umfeld als in den gewöhnlichen Vortragsräumen.
Hameln: Fünfmal hat das Maxx-Kino in Hameln zum Klimaaktionstag den Al Gore-Film „Eine unbequeme Wahrheit“ gezeigt. Oliver Hoppe hat am Nachmittag mit einigen der geladenen Gäste aus Politik und Verwaltung gesprochen.
Es war ein beeindruckender Geschichtsvortrag und eine
Hommage an die Sumpfblume. Bernhard Gelderblom hatte zum 40. Geburtstag der
Sumpfe tief in den Archiven gewühlt und Zeitzeugengespräche geführt. Heraus kam
ein Vortrag zur Hamelner Jugendkultur in den 70er Jahren, der die gut 100 ZuhörerInnen
im Veranstaltungsraum des Kommunikationszentrums in den Bann schlug.
Zunächst aber gab es von Wolfgang Meier im Rahmen der
Anmoderation einen Zeitsprung in das ganz subjektive Leben und Gefühlsleben
eines Jugendlichen in Hameln zu der Zeit.
Bernhard Gelderblom stellte dann den geschichtlichen
Entwicklungsrahmen dar, in einer Zeit, dessen autoritärer und patiachalischer Kontext
heute jeden Jugendlichen befremden würde.
Die Sumpfblume in Hameln – Der mühevolle Weg bis zu ihrer Gründung im Jahre 1979 und ihre ersten 13 Jahre
Das Stadtarchiv Hameln postete auf Facebook das Bild vom „Globe“ Kino von 1985. (Foto ist von Rudi Günther). Zum Vergleich ein Bild vom 15.09.2019. Das ehemalige britische Truppenkino im Jahr 1985 an der Süntelstraße war damals demnach nicht nur für britische Soldaten zugänglich, sondern auch für die Zivilbevölkerung. (Foto: Stadtarchiv Hameln, Best. 603 A Nr. 330-001) Nach dem IRA-Terroranschlag auf eine britische Einrichtung in der Fischbecker Straße im Jahre 1990 wurde allerdings auch das Kino im Zuge der gesteigerten Sicherheitsvorkehrungen „eingezäunt und eingemauert“. Zuletzt war es „The Flix“ benannt.
Nachfolgend noch die Bilder vom Zustand des Gebäudes