Ist „Deutschlandphobie“ heilbar? Gedanken zum Umgang mit der AfD im Weserbergland.

Vorbemerkung: Die AfD ist keine verbotene Partei, das macht Sie nicht automatisch zu einer demokratischen Partei. In ihren Positionen und Agieren unterscheidet sich die AfD deutlich von den etablierten Parteien. Sagen wir, dass es begründete Verdachtsmomente gibt, dass zumindest Teile der Partei sich der Methodik der Nationalsozialisten bedienen, mit der diese letztendlich 1933 an die Macht gekommen sind. Da wären überzogener Populismus, fortwährende Grenzüberschreitung, Unsachlichkeit…

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Gärtnerei Rosenbusch war einmal – Tankstelle kann kommen.

Nach dem Grün-Kahlschlag sind jetzt auch die Gebäude restlos entfernt.

Zeitreise – 2018 bis 2020

Die neue Tankstelle kann kommen.

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Baumnachpflanzungen beim Straßenausbau Kuhlmannstraße – grünferner Vorwerkparkplatz

„Licht und Schatten.“ – Am Rande der neugebauten Kuhlmannstraße wurden Nachpflanzungen für die gefällten Bäume gesetzt. In diesem Zusammenhang fällt dann aber auch der wirklich trostlose, weil absolut grünlose Parkplatz der Firma Vorwerk auf. Schade, dass eine heimische Firma die Wert auf Stil und Geschmack legt, sich so eine kompromisslos hässlich/parktische Parkfläche leistet. Ein wenig Begrünung würde nicht schaden.

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Weitere Baumfällungen auf dem Gelände der Linsingenkaserne zu befürchten.

Der Blick über den Zaun/die Mauer der Linsingenkaserne offenbart die Sicht auf fünf große rote Kreuze, die an Bäumen angebracht deren Fällung signalisieren. Auf dem Gelände der Linsingenkaserne ist es im Frühjahr 2019 zu umfangreichen Baumfällmaßnahmen gekommen. Insgesamt wurden 109, teilweise große, stadtbildprägende Bäume gefällt. Die jetzt neu markierten Bäume stehen rund um das abgerissene alte Kino der Briten.

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Last den Mist! Hier macht die „Antifa“ in Hameln Wahlkampfhilfe für Rechtspopulisten.

„Nur Narrenhände beschmieren Tische und Wände!“ Wer mit offenen Augen durch unsere Stadt fährt, dem fallen an verschiedenen Ecken Schmierereien der Antifa – teils nur die Zahlen 161 auf. Vorausgesetzt, dass es „Antifa-Aktivisten“ sind, die das tun:

Was soll das? Glauben die Sprayer damit einen „antifaschistischen Kampf“ zu führen? Das Gegenteil ist der Fall. Die absolute Mehrzahl der Menschen mögen keine Sachbeschädigungen und dumme Zahlen/Buchstaben an fremdem Eigentum. Da wird nur der Ruf nach Sicherheit und Ordnung geweckt. Das aber spielt eindeutig Kräften zu, die die diese Sprühlinge vorgeben zu bekämpfen. Wer immer auch Kontakt und Einfluss auf diese Menschen hat: Wer meint mit so etwas einer höheren Sache zu dienen erreicht in Wirklichkeit genau das Gegenteil. Diskutiert doch mal untereinander den Sinn und die Folgen und wenn es Leute von Euch sind, stoppt sie.

Schön wäre es, wenn diese Schmierereien so schnell wie möglich wieder verschwinden.

Ralf Hermes, 02.02.2020, 12.15 Uhr

Fundorte weiterer Polit-Schmierereien

Ralf Hermes, 9.2.2020

Landratswahl 2020 in HM-PY: Nur einer kann gewinnen! Einladung zu einer besonderen Veranstaltung:

Erneut hat sich in Hameln-Pyrmont ein überparteiliches Fragebündnis zusammengefunden, um eine direkte/unmittelbare Infomationsmöglichkeit zur Landratswahl zu organisieren.

Wer bzw. was steckt wirklich hinter den Plakaten/Bildern/Glanzbroschüren? Als Wählerinnen und Wähler können Sie die drei Kandidaten von CDU, SPD und Bündnis90/Die Grünen direkt erleben. Wenn Sie mögen gibt es sogar die Chance, eine eigene Frage zu stellen.

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Kurzbericht und Bilder zur Gedenkveranstaltung „Kriegsende 1945 in Hameln – Die vergessenen Opfer der letzten Monate“ am 27.01.2020 in der Mensa des Schiller-Gymnasiums

Ungefähr 170 Interessierte hatten sich heute Nachmittag in der Mensa des Schiller-Gymnasiums versammelt, jeder Stuhl war besetzt. Viele Hamelner Lokalpolitiker waren anwesend, um zunächst die Begrüßung des VHS-Leiters Roland Cornelsen zu hören, der auch nachdrücklich zu einer Folgeveranstaltung am 11. Februar um 19 Uhr ins Lalu im Hefehof einlud, wo Eva Umlauf, eine Zeitzeugin der Befreiung von Auschwitz, persönlich zu Wort kommen wird.

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Offizielle Feierstunde der Stadt Hameln zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus Ort: Mensa des Schiller-Gymnasiums, Montag 27. Januar 2020 um 17.00 Uhr (Eintritt frei)

Am Ende wendete sich der Krieg auch gegen die deutsche Bevölkerung Hamelns. Sie wurde selbst massenhaft zum Opfer – der Bombenangriffe, willkürlicher Erschießungen, der Fememorde des „Werwolfs“.
Dies anzuerkennen darf uns nicht die Augen vor der Tatsache verschließen lassen, dass es Deutsche waren, die den Krieg begonnen und ihn als Vernichtungskrieg geführt haben. Aleida Assmann, die Trägerin des
Friedenspreises des Deutschen Buchhandels des Jahres 2018, sagt dazu:
„Die Opfererfahrung der Deutschen kann umso eher zur Sprache kommen, je deutlicher die Erinnerung an die unmittelbaren Opfer des NS-Regimes gefestigt ist.“
Während des Krieges waren Tausende ausländische Männer und Frauen zur Zwangsarbeit nach Hameln verschleppt worden. Im völlig überfüllten Hamelner Zuchthaus saßen u.a. Hunderte Widerstandskämpfer aus den
besetzten westlichen Ländern und deutsche NS-Verfolgte ein. Noch lebten einzelne jüdische Menschen, die bis zu diesem Zeitpunkt der Deportation entgangen waren, unter schwierigsten Bedingungen in Hameln.
Ihr aller Leben war in der Situation des Kriegsendes in höchstem Maße gefährdet. Nicht wenige dieser Menschen überlebten das Kriegsende nicht. Sie sind „die unmittelbaren Opfer des NS-Regimes“.
Mitglieder der Evangelischen Jugend Hameln lesen aus historischen Quellen. Bernhard Gelderblom hat die Texte und Bilder zusammengestellt und Erläuterungen formuliert.
Musikalische Begleitung: Duo Stringendo, Natalia Wiest (Violine) und Cecily Reimann (Klavier).

Aus dem Rundbrief Nr. 25 des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte