Baumschutz durch Wässerung

Wassersäcke: Hamelns Bäume leiden unter der Trockenheit. Gerade für frisch gepflanzte Bäume ist das Wetter eine Belastung. Die beiden neuen Kastanien vor dem Gebäude der HMT haben Wassersäcke bekommen, die kontinuierlich Feuchtigkeit abgeben. Solche Bewässerungssäcke wurden in anderen Städte auch schon erprobt. 

https://www.hna.de/kassel/hitze-baeume-wassersaecke-kassel-10082722.html?fbclid=IwAR1cFX0YpwThqMbevinxBPhahgcIAx2UQnuPTGCsov0RXwuCWLbpxnXgulI

https://www.fr.de/rhein-main/kreis-offenbach/wassersaecke-durstige-baeume-11039130.html?fbclid=IwAR1BpUtAjaDf540xcgIACW2GHUacuw-7We8-dqaLRFFt2AbMhYB4SjBBjd8

Lügde: Die „Volkswutstimmung“, die bei Facebook sichtbar wird, macht mir Sorgen.

Am 17.07..2019 veröffentlichte u.a. der Focus und die DEWEZET eine Erstmeldung über ein Urteil im Fall Lügde die dann in den lokalen Facebookgruppen hohe Reaktionen auslösten. Konkret ging es um ein abgetrenntes Nebenverfahren gegen eine Person, die der Anstiftung und Beihilfe zum sexuellen und schweren Missbrauch von Kindern schuldig gesprochen wurde. Der Täter hat in mindestens vier Fällen an Webcam-Übertragungen teilgenommen, bei denen auf dem Campingplatz in Lügde ein Kind missbraucht wurde. Zudem wurde er wegen des Besitzes von kinderpornografischen Fotos und Videos verurteilt. Der 47 jährige war geständig, er ist nicht vorbestraft. Die Richterin bezeichnete seine Tat als „schäbig und menschenverachtend“. Der Mann wurde von einen Gutachter als voll schuldfähig eingestuft. Er hatte vor der Verhandlung sieben Monate in Untersuchungshaft gesessen.

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Bäumesterben in Hameln – Alarmierende Zeichen

Im Winter wurden in Hameln eine große Zahl von stattlichen Bäumen gefällt, ohne das es überhaupt eine Prüfung des Zustandes / der Gründe hätte geben können. Jetzt fallen dem aufmerksamen Betrachter im gesamten Stadtgebiet schwer geschädigte Bäume auf. Teilweise sind sie vollständig abgestorben, teilweise zeigen sie deutliche Blattverluste im Kronenbereich, die nichts Gutes bedeuten. Hier nur eine schnelle Auswahl von Einzelbildern mit größeren und kleineren Schäden/Bäumen. Unser Stadtbild hat sich schon radikal verändert und die Entwicklung schreitet fort. Problembewusstsein scheint es nicht zu geben. Zumindest keine öffentliche Debatte.

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Bericht und Nebenwirkung – #dewezetkorrektiv Titelseitenberichterstattung Lügde.

Nach ein paar ruhigen Tagen (fast hätte man wieder von normaler Lokalberichterstattung sprechen können) schlagen einen die Meldungen über den Missbrauchsfall in Lügde wieder auf der Titelseite der DEWEZET entgegen. Interessant im Vergleich dazu die Schwerpunktsetzung der HAZ auf der Titelseite. Auch sich zu den Details der Berichterstattung würde ich gerne einiges schreiben, ich schenke mir das aus Zeitmangel.

Möchten die Leser wirklich am Samstagmorgen beim Frühstück die Abartigkeiten der Täter und das Leid der Kinder in Detailbeschreibungen lesen? Mir ist das in dieser Aufbereitung zuwider! Das ist Skandal-/Emotionsjournalismus auf der dunklen Ebene der BILD.

Es verschwimmen Grenzen, sowohl im vormals ehr bodenständigen Lokaljournalismus, wie auch im Internet auf seriösen Seiten. Es wird viel mehr zugelassen, was früher von der Wortwahl her noch undenkbar war.

Welche Nebenwirkungen zumindest bei einigen Menschen die fortlaufende und m.E. in der Darstellungshäufigkeit, Plazierung und Detailbeschreibung unangemessene Zeitungsarbeit unserer Heimatzeitung hat, kann man dann sehr gut an einigen Kommentaren auf der DEWEZET-Facebookseite nachlesen.

Hier Beispiele:

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DEWEZET-Projekt „Die Zerstörung des Landrates“? – Ein Berichtsrückblick. (01.06.-08.06.2019)

#dewezetkorrektiv. Unter diesem Hashtag habe ich ja schon einige Kommentare über die Berichterstattung der DEWEZT zum Fall Lügde verfasst. Es wird Zeit für ein Update.

Am 1. 6. gab es im überregionalen Teil (Seite Blickpunkt – also nicht Lokalverantwortung) eine gutes Fakteninterview mit dem Oberstaatsanwalt Ralf Vetter.

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DEWEZET „Einfach mal aushalten“ – 01.06.2019

Samstagsausgabe – u.a. drei Beiträge unserer Heimatzeitung sind lesens-/bemerkenswert:

Im Berichtsteil Bad Münder wird über eine Gefährderansprache der Polizei gegenüber einen in Bad Münder lebenden Bürger berichtet, der den Landrat im Fall Lügde auf „geschmacklose“ Art und Weise auf Facebook angegangen ist. Eine kleine Meldung nur. Sie ist online nicht verfügbar. Hab sie nur per Zufall (da Randmeldung im Lokalteil Bad Münder) gelesen.

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