Das Weserbergland wird sicherer. Grohnde wird/ist abgeschaltet!

Hameln, 31.12.2021: Die letzten Betriebsstunden des AKW Grohnde laufen und wenn um 00:00 Uhr der Ausschalter betätigt wird, dann bedeutet das einen Sicherheitsgewinn für uns alle. Zumindest teilweise. Der aktive Betrieb ist eingestellt, aber die strahlenden Abfälle sind ein ungelöstes Problem, welches uns noch viele Jahrhunderte beschäftigen und noch viel Geld kosten wird.

Zunächst aber ist der Erfolg des Atom-Aus für uns auch zu feiern. Lange hat es gebraucht und auch eine Gegenbewegung pro Kernkraft ist aktiv, wohl aber chancenlos. Jetzt gilt es eine umweltfreundliche Energiewende zu gestalten.

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Abschaltparty Grohnde. Verschoben ist nicht aufgehoben!

Hameln, 27.11.2021: Gehen still und leise die Lichter aus? Zum 31.12.2021 fährt das AKW Grohnde letztmalig runter und dann ist Schluss mit dem produzieren von Atommüll. Infos zum Abschied der Atomkraftgegner hier:

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Streit um das Atomkraftwerk – das Ende für den aktiven Betrieb des AKW Grohnde zum Jahresende 2021 kommt.

Hameln, 06.08.2021: Das Atomkraftwerkes in Grohnde wird am 31. Dezember 2021 endgültig vom Netz gehen. Das Risiko des Atommülls wird uns noch lange weiter beschäftigen. Im Streit um die Atomkraft gab es vielfältige Formen. Der Verein für angewandten Umweltschutz (VAU) baute nach Inbetriebnahme des Kraftwerkes ehrenamtlich Messstellen auf. Die Bürgerinitiativen stellten ihren Arbeit nach und nach ein. Es gründetet sich das Anti-Atom-Plenum Weserbergland und auch die örtliche Kreisgruppe des BUND engagierte sich viele Jahre lang gegen die Nutzung der Atomkraft und warb für umweltfreundliche Alternativen.

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Atomprotest: Tschernobyl-Mahnwache 2021 am Pferdemarkt

Hameln, 26.04.2021: Gut 30 Menschen folgten der Einladung des Anti-Atom-Plenum Weserbergland an der jährlichen Mahnwache zur Erinnerung an die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima teilzunehmen.

Pastor Detlev Richter erzählte von seinen Erlebnissen vor 35 Jahren. Dieter Kölkebeck organisierte die Veranstaltung und führte auch mit aktuellen Infos durchs Programm.

Impressionen:

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Online-Reihe zum Grohnde-Rückbau – was passiert mit dem Müll?

Hameln, 12.04.2021: Veranstaltungshinweis des Anti-Atom-Plenum Weserbergland:

„Die wieder ins Leben gerufene „Regionalkonferenz Grohnde abschalten“ hat in den letzten Wochen eine 5-teilige online-Vortrags-   und Diskussionsreihe zum Thema „Grohnde-Rückbau – was passiert mit dem Atommüll ?“ mit ausgewiesenen Expert*innen zusammengestellt. Die einzelnen Veranstaltungen sollen ( siehe Anhang !) ab 04. Mai 14-täglich und jeweils dienstags  um 18:30 Uhr   stattfinden (Ausnahme: 3. Veranstaltung am Donnerstag, 27. Mai) stattfinden.   Wie in solchen Veranstaltungen üblich, wird im Livestream die Möglichkeit gegeben, sich mit Fragen und anderen Beiträgen einzubringen.

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Pressemitteilung: Landtags-Grüne kritisieren lange Laufzeit für AKW Grohnde

Hannover, 12.02.2021: Pressemitteilung von MdL Christian Meyer unverändert übernommen: AKW Grohnde wird trotz verbrauchter Reststrommenge doch noch nicht abgeschaltet.

Landesregierung erklärt, dass durch Übertragung von Reststrommengen das AKW Grohnde bis zum letztmöglichen Tag am 31.12.2021 weiterlaufen soll

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Tschernobyl- Mahnwache mit Abständen. (#akwgrohnde)

Unveränderte Weitergabe einer Presserklärung des Anti-Atom-Plenums Weserbergland:

Die Mahnwache des Anti-Atom-Plenums-Weserbergland zum 34. Jahrestag des atomaren GAUs in Tschernobyl musste unter Corona-Bedingungen, d.h. mit 1,5 m Abstand zwischen den 33 Teilnehmer*innen und empfohlenen Tragen von Nase-Mund-Schutzmasken stattfinden. Christian Kruggel eröffnete mit scharfen Gedanken und Beobachtungen, dass die Menschheit aus 2 Weltkriegen und mehreren Atomkatastrophen viel zu wenig gelernt habe.

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50 Atomkraftgegener*innen zeigen Flagge

Dieser Verlaufsbericht wurde von Dieter Kölkebeck vom Anti-Atomplenum-Weserbergland zur Verfügung gestellt:

Die familiäre Stimmung während der Demo von Atomkraft-Gegnern am AKW Grohnde konnte weder durch den Nieselregen noch durch die ernsten Themen getrübt werden. Anlass für den bundesweiten Aktionstag war die in der ersten Jahreshälfte anstehenden Castor-Transporte zu den AKWs Biblis, Brokdorf, Isar und Philippsburg. Karsten Schmeißner (GRÜNE Detmold) erklärte die Sachverhalte und dankte für die Solidaritätsbekundung durch Teilnahme. Joachim Müller-Blank (GRÜNE Gehrden; Vorstandsmitglied im „Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V.“, der Klage gegen das Nds. Umwelt. Min.)  berichtete von inzwischen zwei Terminen beim OVG Lüneburg mit Vertretern der Betreiber und des Landes und der Aufforderung an sie zur Vorlage von bisher verweigerten Unterlagen stattfanden. Klageziel bleibt das sofortige Abschalten des AKW

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Demoaufruf für Sonntag, 2.2.2020, 14 h: Zeichen gegen Atomkraft setzen!

Folgende Pressemitteilung am 31.01.2020 um 13.00 Uhr an einen lokalen Medienverteiler vom AAP WBL versandt :

Das hiesige Anti-Atom-Plenum-Weserbergland ruft auf zur Teilnahme an einer Demonstration am AKW Grohnde am Sonntag, 02. Febr. 2020. Die Bürgerinitiative will damit ein Zeichen setzen gegen die inzwischen vermehrten

Forderungen nach Laufzeitverlängerung für die angeblich „saubere“ Atomenergie. Redner aus der Regionalkonferenz „AKW Grohnde abschalten“, der Klage „Atomerbe Grohnde e.V.“  und der Rückbau-AG der GRÜNEN schildern aktuelle Sachstände. Anlass ist auch ein bundesweiter Aktionstag gegen drohende Castor-Transporte nach Biblis und drei weitere AKW-Standorte. Beginn der Demo ist am 02.02.2020 um 14 Uhr auf dem Besucherparkplatz am AKW Grohnde.

Text übernommen. Ralf Hermes, 01.02.2020, 12.15 Uhr, Fotos eigene.