Falls irgendwann einmal jemand fragt…

wie hat es angefangen? Wie konnte es so weit kommen? Warum?

Dann könnte man zur Erklärung auf das Jahr 2020 verweisen. Man könnte historisch untersuchen, welche Auswirkungen einseitig, permanent wiederholende Berichterstattung auf die Emotionalisierung von Menschen hatte. Soziologisch prüfen, wie das Pendelspiel von Schlagzeilen und Kommentarwirkung bei Facebook sich auswirkte. Welche Wirkungen gerade in den „Sozialen Medien“ gegenseitig ungehindert bestärkende Vergiftungen durch Unterstellungen und Hetze hatte.

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Kontinuierlicher Auflagenrückgang der DEWEZET

Die Auflagenzahlen der Zeitung sind öffentlich einsehbar. Hier die Werte der Gesamtauflage:

Im Zeitraum vom 4. Quatal 2019 bis zum 3. Quartal 2020 reduzierten sich:

Verbreitung um 1.744.

Abonnementen um 1185.

Die Werte in der Übersicht:

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Sammelkorrektiv. Drei kurze Anmerkungen zur Lokalzeitung 08.08.-15.08.2020.

Kurz dokumentiert und bewertet was die Lokalzeitung macht. Sammelmeldung zu einigen (negativen) Auffälligkeiten der letzten Woche:

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Abschied nehmen…

Seit Oktober 1980 bin ich Abonnement einer lokalen Tageszeitung. Zuerst die NOZ, dann die Schaumburger Nachrichten und schließlich ab dem 4.2.1987 die DEWEZET. Beruflich wurde mir in Staatsbürgerkunde vermittelt, familiär von meinen Eltern vorgelebt und durch das Engagement in der Verbandsarbeit verdeutlicht: Das Lesen einer Lokalzeitung ist die Pflicht eines Staatsbürgers in einem demokratischen Gemeinwesen! Soweit die eine Seite.

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„Wenn Minderheiten Meinung machen.“ Gedanken über die Zulässigkeit der Briefwahl zur Landratswahl.

Hameln, 27.07.2020 – Argumente, persönliche Bewertungen und Hintergründe zum Streit über die Zulässigkeit der Briefwahl zur Landrats-Stichwahl:

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Zeitungsgedanken zum 11.07.2020: über Nachrichten-, Konflikt- und Stimmungsjournalismus (#dewezetkorrektiv)

Lokaler „Enthüllungs-Journalismus“ als Rettungsanker in der Krise des kommerziellen Nachrichtengewerbes?
Seit geraumer Zeit berichte ich hier über meine Sorgen zum Lokaljournalismus unserer Stadt. Gedanken zur Zeitung und einem konkreten Fall:

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Tjark Bartels – der personifizierte Böse? Framing und Emotionen. Ein Kommentar mit Bewertung von Zeitungshandeln. (#dewezetkorrektiv)

„Bitte nicht!“ Erschrecken, zunächst Unverständnis und auch Angst waren meine ersten Emotionen, als ich davon hörte, dass Tjark Bartels beantragt hat, seine Erkrankung als Dienstunfall anerkennen zu lassen.

Diese Benzineinspritzung in einer auf eine Höllenfeuer hochgeschriebene emotionale Situation eines Teils der Hamelner Meinungswelt brauche ich nicht.  Allen im Missbrauchsfall Lügde zu entwickelnden Gefühlen von Abneigungen, Verurteilungen und Hass waren in den letzten Monaten durch eine beispiellose Presseberichterstattung auf die als Hauptschuldigen fokussierte Person des ehemaligen Landrates projiziert worden. Soviel der Vorrede. Jetzt zur konkreten Gegenrede.

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Zur Meinungsbildung: persönliche Erklärung von Tjark Bartels zum Thema Dienstunfall. Dazu ein Medienspiegel Stand 1.7.2020.

Hintergrund: Die DEWEZET (und andere Verlagszeitungen der Region) veröffentlichte (28.06. online / 29.06. Druckausgabe) einen Bericht des stellvertretenden Chefredakteuers Thomas Thimm.

Schlagzeile: „Ex-Landrat Bartels: Antrag auf Dienstunfall“. Herr Thimm berichtet hier über eine vertrauliche Beschlussvorlage aus nichtöffentlicher Beratung der Kreistagsgremien, ohne dieses allerdings so zu kennzeichnen. Demnach habe Bartels bereits im Oktober beantragt, seine vom Innenminsterium bestätigte Dienstunfähigkeit als Dienstunfall anerkennen zu lassen.

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Nochmal: Lügde – Missbrauch – DEWEZET

In diesem Monat Juni wirft die DEWEZET-Suche im Archiv bisher 15 Berichte zum Suchbegriff „Missbrauch“ von Kindern auf. Die in der Regel großformatigen Berichte auf der Titelseite und im Lokalteil beziehen sich zum Großteil auf die Ereignisse in Lügde. Sie sind geprägt von schweren Vorwürfen gegen die Behörden. Berichte über Details des Untersuchungsausschusses in NRW und benennen aber auch immer wieder in drastischen Formulierungen das Leid der Kinder. Ich habe dazu per Telefon das Gespräch mit der Chefredakteurin der DEWEZET gesucht, um zu hinterfragen, warum die Zeitung in so einer Art berichtet.

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500 neue Arbeitsplätze für Hameln beim BHW (?) Sachstand und Gegenstandpunkt.

Wäre für Hameln schon eine tolle Sache. 500 neue Arbeitsplätze beim BHW. Noch aber ist nichts entschieden. Es läuft ein (verständlicher) Proteststurm bei den Mitarbeitenden in Hannover. Ein Rechtsstreit bahnt sich an. Das ist bisher bekannt:

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