Eine (andere) Reflexion zum Buch 40 Jahre „Schlacht um Grohnde“ 1977 – 2017

Verlag Jörg Mitzkat, Texte und Bilder zusammengestellt von Bernhard Gelderblom

Über die Gewalt am Bauzaun Grohnde vor 40 Jahren und die persönlichen Gedanken dazu heute.

Vorbemerkung:

So sehr ich das Buch von Herrn Gelderblom unterstütze, so wenig teile ich die Aussagen von Herrn Seidl in seiner Reflexion am Ende des Buches (ab Seite 226). Ich möchte dazu mit diesen Zeilen eine anderes Fazit als Gegenposition zur Diskussion anbieten.

Kernaussage / Fazit:

Das Handeln der gewalttätigen Atomkraftgegner am Bauzaun im Rahmen der sog. „Schlacht“ um Grohnde hat den Zielen der Anti-AKW Bewegung in der Region und insgesamt schwer geschadet. Die „Wende“ im Atomstreit brachten nicht alleine die Katastrophen von Tschernobyl oder Fukushima, sondern insbesondere die unermüdliche, einfallsreiche, oft unspektakuläre, aber insbesondere friedliche und fachliche Aufklärungsarbeit der verschiedenen Verbände, Gruppen und Bürgerinitiativen, die über Jahrzehnte die Akzeptanz für den Atomausstieg schufen. Das Abschalten der Atomkraftwerke in Deutschland erfolgte trotz, nicht wegen der militanten Aktionen

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Urlaubsgedanken zur Lage der Demokratie in Hameln/Deutschland:

Am Nordseerand im Strandkorb bei glühender Hitze Pause machen, lesen und nachdenken:

Die Kommentare der letzten Tage auf der DEWEZET Seite bei Facebook oder auch in der Gruppe „Wenn du in Hameln aufgewachsen bist“ zeigen in für mich eine beunruhigender Häufigkeit teils menschenfeindliche Einstellungen. Wenn da vom „erschießen“, „kastrieren“, „an die Wand stellen“ bis hin zum „Foltern von Richtern“ Einstellungen geäußert und von dritten „gelikt“ werden, sollten wir aufmerksam werden. Wenn sich Widerspruch dazu nur selten zeigt, dann ist das ein Alarmsignal. Zudem mehren sich Beiträge die ein Schwinden in das Vertrauen in das politische System und dessen Repräsentanten zum Ausdruck bringen. Bei manchen sehr aktiven Kommentarschreibern lässt sich der Eindruck gewinnen, dass sie aktiv diesen Vertrauensverlust schüren. Können wir es uns leisten, diesen Agitatoren ohne Widerspruch das Feld zu überlassen?   

Welche Rolle spielt eine immer populistischer polarisierend/skandalisierende DEWEZET in unserer gesellschaftspolitischen Meinungsbildung?  Welche Angebote zur politischen Bildung in unserer Region gibt es?

Was kann man tun?

Überhaupt, was passiert derzeit in unserer Gesellschaft?

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Buchtipp/-Besprechung: „SAG WAS – Radikal höflich gegen Rechtspopulismus argumentieren.“

Hab mir zu Ostern in der Buchhandlung von Blum ungeplant, quasi so nebenbei ein kleines Oetinger Taschenbuch (80 Seiten) für 6 Euro gekauft. Das Büchlein liest sich schnell und gut. Leicht verständlich und anschaulich geschrieben gibt es praktische Tipps und eine Gesprächsphilosophie, die mir gefällt. Ziel: „Demokratie wieder stärker machen wollen. … Politik endet auch nicht damit, dass die von uns gewählten Menschen später im Bundestag sitzen. … Leider ist niemand zu 100 immun gegen diskriminierendes Denken. Damit ist auch niemand 100 % immun gegen Rechtspopulismus.“ so Anne Wizorek im Vorwort. Ein Büchlein dessen Tips nicht nur für den Umgang mit Rechtspopulismus helfen sondern auch ganz allgemein hilfreich sind.

Einige Auszüge zum Interesse wecken:

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Crossmedia: Den „Hamelner Boten“ gibt es auch auf Facebook und auf Twitter. Hintergründe zum Blog und den der ihn schreibt:

Die Weitergabe der Informationen aus diesem Blog erfolgt auch auf Facebook und auf Twitter. Weitere Hintergrundinformationen auch +ber mich (der, der hier schreibt):

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