Fakten gegen Emotionen? Funktioniert nicht oder nur sehr sehr schwer. #dewezetkorrektiv

Wer aufmerksam die DEWEZET vom 18.05.2019 gelesen hat, dem müsste auf der Titelseite aufgefallen sein:

  1. Der „tausendfachen“ Kindesmissbrauch in Lügde relativiert sich in den Zahlen erheblich. Konkret werden in einer Pressemitteilung der Landgerichts Detmold den Angeklagten 293 Taten vorgeworfen. Jede einzelne Tat ist schlimm genug. Dennoch sollte man den Unterschied in der Dimension warnehmen.
  2. Die jetzt konkret gennannte Zahl der Missbrauchsopfer liegt bei 22 bislang wurde oftmals der Begriff „mehr als 40 Kinder“ verwandt.
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Bankrotterklärung (2) der DEWEZET an den Qualitätsjournalismus. Eine persönliche Bewertung.

Ich war drei Tage auf einem sehr hochkarätigem Seminar zum Thema „Populismus“ und habe mir bis Sonntag noch diverse Museen und Örtlichkeiten der Geschichte (u.a. Topographie des Terror und die Gedenkstätte Deutscher Wiederstand) in Berlin angesehen. Zwischendurch, durchaus im Eindruck des gehörten habe immer mal wieder in die Dewezet – online – geschaut. Fassungslos, was ich da lesen musste. Gepostet habe ich auf Facebook am 9.05.2019:

„Die Dewezet ist sich mit ihrer Kampagne gegen die Verwaltung und den Landrat mittlerweile für nichts mehr zu schade. Abscheulich was Herr Thimm da abzieht, um mal klar Position zu beziehen. #dewezetkorrektiv Wann werden die vernünftigen Leser eigentlich mal wach und wehren sich gegen diesen Schmutz.“

Auf der Heimfahrt nach Hameln habe ich dann die Berichte der Woche zum Thema Lügde in der DEWEZET zusammenfassend gelesen. Hier meine persönliche Bewertungen:

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Rückblick/persönliche Bewertung der DEWEZET-Zeitungsmeldungen zum Fall Lügde/Landkreis in der ersten Aprilwoche 2019

Am Mittwoch, den 3.4.2019 kündige die DEWEZET einen Bericht zum Missbrauchsfall Lügde in der öffentlichen Sitzung des Jugendhilfeausschusses an. Der Text der Ankündigung enthielt schon in der Unterzeile ein „Aber:“ Viele der weiteren Sätze künden Vorbehalte und eine kritische Färbung an. Vorweggennomen wird von der Redakteurin: „Wer also Antworten auf offene Fragen durch ein strukturiert aufbereitestes Schriftstück erwartet, wird wohl enttäuscht.“ Die These lautet, gleichfalls vorweggenommen, dass Forderungen nach größtmöglicher Transparenz von allen und für alle kaum erfüllt werden dürfte. Dieser Artikel hatte für mich erneut eine bedenkliche Befangenheit und Voreingenommenheit.

Ich habe mir am Nachmittag/Abend des 3. Aprils die mehr als drei Stunden Ausschusssitzung selber angesehen. Einmal um mir ein persönliches Bild zu machen und zum zweiten, die Berichterstattung der DEWEZET unmittelbar bewerten zu können.

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Chefredaktion THIMM gegen Landrat BARTELS – hier liegt einer falsch! Klare Widerworte und ein Aufruf zur Mäßigung!

Collage DEWEZET von Samstag, den 16.02.2019

Ein Kommentarkommentar zur DEWEZET vom 16.2.2019

Wenn zu einem lokalen Geschehen auf der Titelseite der DEWEZET die Chefredaktion der Zeitung einen Kommentar verfasst, so ist das etwas Besonderes und man sollte genauer hinschauen.

Ich bitte darum genau auf die Wortwahl des Verfassers zu achten.

Laut Thomas Thimm hat:

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Ungewöhnliche Auszeichnung für Tjark Bartels

Der Landrat bekam die „Krone“ als „Politiker der Woche“ vom Politikjournal Rundblick.

„Bartels wird vielmehr ausgezeichnet, weil es ohne ihn und seine Mischung aus Vorpreschen und Bereitschaft zum Aufeinander-Zugehen am Bückeberg vermutlich nie so weit mit den Plänen gekommen wäre. Das Beispiel zeigt: In der Politik sind auch ungewöhnliche Charaktere nötig, die öfter mal anecken oder als Einzelkämpfer voranschreiten. Glückwunsch vom Rundblick zur Auszeichnung!“
Hier geht’s zum vollständigen Onlineartikel: „Ungewöhnliche Auszeichnung für Tjark Bartels“ weiterlesen