5.000 Euro als Ergebnis eines Spendenaufrufes von Tjark Bartels

In seinem Brief über die Absage einer offiziellen Verabschiedung eine „Bitte zum Schluss“ geäußert:

„Wir rücken alle näher zusammen und viele von uns werden die nächsten Wochen empfindlich treffen. Und dennoch: Wir leben in einem Staat, der viele Reserven hat und werden diese Zeit überstehen. Blicken wir an die europäische Grenze, sehen wir Menschen ohne jede Reserve. Ein Ausbruch des Virus auf den grichischen Inseln wird unsagbares Leid bringen. Ich bitte Sie daher statt Afuwendungen für eine Anreise, statt gekaufter Weinflaschen oder Blumen einen Betrag zur Linderung dieser Katastrophe zu leisten. Ihre Spende erbitte ich auf…. „

Er selbst beteilige sich mit 1.000 Euro.

Heute vermeldet die DEWEZET das bisher 5.000 Euro übergeben worden sind.

https://hamelnerbote.de/?tag=tjark-bartels

Ralf Hermes, 4.4.2020

Des Landrats Abschied im Kommentarspiegel – Rede und Gegenrede auf der DEWEZET-Facebookseite (#LRabschiedHM)

Ein Blick in die lokale Facebookwelt. Reaktionen auf einen Facebook-Post der DEWEZET.

  1. Ausgangslage
  2. DEWEZET-Meldung
  3. Facebookkommentare
  4. Kurzbewertung
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Tjark Bartels verabschiedet sich per Brief. Eine formelle Feier des Landkreises findet nicht mehr statt.

Mit Schreiben vom 17.03.2020 teilt der erste Kreisrat Carsten Vetter in Vertretung für den Landkreis den Verzicht auf eine Verabschiedung in Hameln mit. Man folge damit dem Wunsch von Herrn Bartels, der sich aus einem persönlichen Brief ergibt.

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NDR Film mit Bezug zu Hameln: „Bürgermeister unter Druck“

„Auf dem Spiel steht die Demokratie. Wer sie schützen will, muss sich für sie einsetzen!“

Mit diesem Satz endet eine 45 minütige Sendung des NDR, die am 16.03.2020 um 22 Uhr ausgestrahlt wurde. Zu Beginn wird über die Ermordung von Rüdiger Butte im Kreishaus Hameln berichtet. Auch der Rückzug von Tjark Bartels ist Thema. Ab Minute 40 beschäftigt sich der Beitrag mit den aktuellen Landratswahlen und läßt Wähler*Innen und den heimischen SPD Kandidaten Dirk Adomat zu Wort kommen. Es gibt Filmsequenzen von der Kandidatenbefragung in der Sumpfblume Hameln.

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Der Streit um des Landrats Abschiedsfeier: Grundinformationen + Kommentar (#LRabschiedHM)

Wie verabschiedet unser Landkreis den ausgeschiedenen Landrat Tjark Bartels? Im folgenden eine Darstellung politischer Antrag und  Medienberichte bis zum 21.03.2020:

  1. Persönliche Vorbemerkung
  2. AfD-Antrag im Kreistag
  3. Radio Aktiv Berichterstattung
  4. DEWEZET Berichterstattung
  5. Reaktionen
  6. Persönlicher Kommentar
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Zeitungsinterview der HAZ mit Tjark Bartels, veröffentlicht auch in der DEWEZET und anderen Medien

Am Mittwoch, den 8.1.2020 stand auf der Titelseite der DEWEZET ein Kurzbericht mit der Überschrift „Bartels über Druck und Drohungen“ dazu eine kurze Ankündigung und der Hinweis auf einen Artikel im Hameln-Teil auf Seite 11.

Dort abgedruckt ein fast ganzseitiges Interview mit dem ehemaligen Landrat. „Erstes Interview nach seinem Rücktritt“. Dazu das Bild eines m.E. deutlich sichtbar angeschlagenen Menschen.

Ganz am Ende dann der Hinweis: Interview: Michael B. Berger.

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2019 und der Lokaljournalismus in Hameln. Ein Rückblick. (#dewezetkorrektiv)

Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Besinnung und der Jahresrückblicke. In der DEWEZET vom 24.12. findet man die Rückblickbeilage 2019 und damit die Auswahl über das, was die Zeitung als berichtenswert einstuft.

Grund genug, auch aus Sicht von #dewezetkorrektiv noch eine Geschichte zu berichten, die sich 2019 zugetragen hat, aber bisher noch nicht veröffentlicht wurde.

Zunächst aber zum Jahresabschussbericht von Thomas Thimm in der DEWEZET vom 24.12.2019. Hier fasst der stellvertretende Chefredakteur die im Jahr 2019 vielfältig wiederkehrend in der DEWEZET beschriebenen Ereignisse

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Verlaufsnotiz – 40 Jahre Grüne im Weserbergland. Veranstaltung mit MdB Jürgen Trittin in der Sumpfblume

Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen hatte am Do. den 5.12.2019 zur 40-Jahr-Feier in die Sumpfblume eingeladen. Gekommen waren rund 120 Menschen. Hauptredner war Jürgen Trittin, mit einer sehr launigen, guten Rede, die einen interessanten Rückblick/Überblick über Entstehen und Politikereignisse. Inhalte dazu hat Herr Truchsess im DEWEZET-Beitrag vom 5.12.2019 beschrieben. Hier ein paar Ergänzungen aus meiner Sicht: Die Veranstaltungsregie und Moderation führten Ute Michel und Britta Kellermann vom Kreisvorstand.

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Zur Ruhestandsversorgung von Tjark Bartels – Sachstand und Bewertung

Viel diskutiert wird auch über die Frage, wie viel Geld der Hameln-Pyrmonter Landrat Tjark Bartels nach seinem Ausscheiden als Pension / Ruhestandsbezüge bekommt, und ob das wohl alles so richtig ist.

Hier einige Sachinformationen:

Wer als Bürgermeister oder Landrat kandidiert, geht ein Risiko ein. Er übernimmt einen Beruf auf Zeit. Er muss damit rechnen, sich nach Ablauf der Wahlperiode einen neuen Job suchen zu müssen, wie derzeit Frau Schürzeberg im Landkreis Holzminden.

Wer einen gut dotierten Job hat, sollte sich überlegen, ob er diesen für ein Wahlmandat aufgibt. Um dieses „Risiko“ abzumildern gibt es in Niedersachsen, wie auch in den anderen Bundesländern, eine Pensionsregelung: Wer nach fünf Jahren ausscheidet, bekommt ein Ruhegehalt in Höhe von 35 Prozent seines letzten Verdienstes.

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„Haben Sie dich also doch kleingekriegt.“ Persönliche Worte zum Rückzug von Tjark Bartels.

Lieber Tjark,

ich kann nur sagen wie leid es mir tut, was man mit Dir gemacht hat. Ich bin wütend, enttäuscht und schäme mich, dass es nicht gelungen ist, Dir besser zur Seite zu stehen. Mein Bild von Dir: Du bist (warst) ein Landrat mit Ecken und Kanten. Nicht alles was du getan oder gesagt hast war gut, aber sehr vieles. Du bist angeeckt, aber vor allem hast Du etwas bewegt. Du warst mutig auch bei unpopulären Themen (Flüchtlinge, Bückeberg) und vor allem offen, transparent und ehrlich. Du hast Dich von Autoritäten (und autoritären Menschen) nicht einschüchtern lassen und bist, und das war aus meiner Sicht ein Baustein für dein Verhängnis, vor der Zeitungschefredaktion hier nicht zu Boden gekrochen. Dafür hat man nach Kräften daran gearbeitet Dich kleinzukriegen. Nicht nur im Fall Lügde.

Dass Dein Körper und Geist dem Trommelfeuer der Hetzer im Internet und der „etablierten“ Hintergrundakteure mit den bekannten Folgen nicht mehr standhalten konnte, ist ein zu akzeptierender Fakt. Dass Du die Reißleine ziehst, ist richtig. Das bist Du Deiner Familie und dir selber schuldig und ist auch typisch für Dich. Konsequent und gradlinig. So mein Bild von dir.

Zur Klarstellung nach außen: Wir waren keine „engen“ Freunde, hatten über die Jahre

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