Homepagepause wird beendet.

Liebe Leserinnen und Leser des Hamelner Boten, wenn es hier in den letzten Wochen sehr ruhig war, dann lag das an der Polizeiausstellung im Kunstkreis Hameln, die ich sehr eng betreut habe. Schwerpunkt und Ziel war hier die Sensibilisierung zu demokratiegefährdenden Prozessen, die in der Geschichte schon einmal erfolgreich praktiziert wurden. Die Verlaufsberichte dazu sind auf der Internetseite http://republikpolizei.de/archive/tag/fhstrassenkaempferhm eingestellt. Danach habe ich mir zwei Wochen Urlaub gegönnt und überlege jetzt, wie es hier mit der aktuellen Lokallage weitergehen könnte. Zunächst mach ich weiter wie bisher, aber langfristig brauche ich mehr Unterstützung in Form von Rückmeldungen / Beratung, Gastkommentaren und einer „professionelleren“ Strategie.

500 interessierte Menschen

So, Facebook freut sich gerade für mich, weil es jetzt über 500 Menschen sind, die dem „Hamelner Boten“ folgen. Ok, freue ich mich mal mit. 😉

https://www.facebook.com/medienbloghameln/

Eigentlich aber ist mir diese Seite hier wichtiger. Für alles was ich hier schreibe gilt: Rückmeldungen, auch direkt als Mail, herzlich gerne.

Ralf Hermes, 25.04.2020

In eigener Botensache: Werbung erbeten!

Damit meine ich jetzt nicht bezahlte Anzeigen. Dieser Blog läuft ohne Anzeigen. Wünschen würde ich mir, dass diejenigen, die diese Informationmöglichkeit als Ergänzung zu den anderen (professionellen) Medien ganz gut finden, das auch weitersagen.

Bei der Facebook Version des Boten (https://www.facebook.com/medienbloghameln/) ist das ganz einfach. Man klickt auf „gefällt mir“, abonniert den Boten, kommentiert oder im Idealfall teilt man die Beiträge, damit sie andere auch sehen.

Gut wäre ein Weitersagen des „Botenangebotes“ für alle, die nicht bei Facebook sind.

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Kommentar zum Wahlergebnis Landratswahl am 8.3.2020: Gewinner und Verlierer!

Ich habe mich geirrt! Die Wirkung des medialen Dauerfeuers und der Facebookhetze gegen Kreisverwaltung und die den ehemaligen Landrat Tjark Bartels stützende Mehrheitsgruppe im Kreistag Hameln-Pyrmont hat nicht so gewirkt, wie es meine Sorge war.

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Hameln mit Halbmast. Solidarität mit Hanau.

Trauer um die Opfer in Hanau. Lasst uns einen Moment in Gedanken bei allen Angehörigen und Betroffenen sein. Danke den Rettungskräften, Ärzten und Ermittlern, die diesen schweren Sachverhalt bewältigen helfen.

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Eine (andere) Reflexion zum Buch 40 Jahre „Schlacht um Grohnde“ 1977 – 2017

Verlag Jörg Mitzkat, Texte und Bilder zusammengestellt von Bernhard Gelderblom

Über die Gewalt am Bauzaun Grohnde vor 40 Jahren und die persönlichen Gedanken dazu heute.

Vorbemerkung:

So sehr ich das Buch von Herrn Gelderblom unterstütze, so wenig teile ich die Aussagen von Herrn Seidl in seiner Reflexion am Ende des Buches (ab Seite 226). Ich möchte dazu mit diesen Zeilen eine anderes Fazit als Gegenposition zur Diskussion anbieten.

Kernaussage / Fazit:

Das Handeln der gewalttätigen Atomkraftgegner am Bauzaun im Rahmen der sog. „Schlacht“ um Grohnde hat den Zielen der Anti-AKW Bewegung in der Region und insgesamt schwer geschadet. Die „Wende“ im Atomstreit brachten nicht alleine die Katastrophen von Tschernobyl oder Fukushima, sondern insbesondere die unermüdliche, einfallsreiche, oft unspektakuläre, aber insbesondere friedliche und fachliche Aufklärungsarbeit der verschiedenen Verbände, Gruppen und Bürgerinitiativen, die über Jahrzehnte die Akzeptanz für den Atomausstieg schufen. Das Abschalten der Atomkraftwerke in Deutschland erfolgte trotz, nicht wegen der militanten Aktionen

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Urlaubsgedanken zur Lage der Demokratie in Hameln/Deutschland:

Am Nordseerand im Strandkorb bei glühender Hitze Pause machen, lesen und nachdenken:

Die Kommentare der letzten Tage auf der DEWEZET Seite bei Facebook oder auch in der Gruppe „Wenn du in Hameln aufgewachsen bist“ zeigen in für mich eine beunruhigender Häufigkeit teils menschenfeindliche Einstellungen. Wenn da vom „erschießen“, „kastrieren“, „an die Wand stellen“ bis hin zum „Foltern von Richtern“ Einstellungen geäußert und von dritten „gelikt“ werden, sollten wir aufmerksam werden. Wenn sich Widerspruch dazu nur selten zeigt, dann ist das ein Alarmsignal. Zudem mehren sich Beiträge die ein Schwinden in das Vertrauen in das politische System und dessen Repräsentanten zum Ausdruck bringen. Bei manchen sehr aktiven Kommentarschreibern lässt sich der Eindruck gewinnen, dass sie aktiv diesen Vertrauensverlust schüren. Können wir es uns leisten, diesen Agitatoren ohne Widerspruch das Feld zu überlassen?   

Welche Rolle spielt eine immer populistischer polarisierend/skandalisierende DEWEZET in unserer gesellschaftspolitischen Meinungsbildung?  Welche Angebote zur politischen Bildung in unserer Region gibt es?

Was kann man tun?

Überhaupt, was passiert derzeit in unserer Gesellschaft?

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Buchtipp/-Besprechung: „SAG WAS – Radikal höflich gegen Rechtspopulismus argumentieren.“

Hab mir zu Ostern in der Buchhandlung von Blum ungeplant, quasi so nebenbei ein kleines Oetinger Taschenbuch (80 Seiten) für 6 Euro gekauft. Das Büchlein liest sich schnell und gut. Leicht verständlich und anschaulich geschrieben gibt es praktische Tipps und eine Gesprächsphilosophie, die mir gefällt. Ziel: „Demokratie wieder stärker machen wollen. … Politik endet auch nicht damit, dass die von uns gewählten Menschen später im Bundestag sitzen. … Leider ist niemand zu 100 immun gegen diskriminierendes Denken. Damit ist auch niemand 100 % immun gegen Rechtspopulismus.“ so Anne Wizorek im Vorwort. Ein Büchlein dessen Tips nicht nur für den Umgang mit Rechtspopulismus helfen sondern auch ganz allgemein hilfreich sind.

Einige Auszüge zum Interesse wecken:

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Crossmedia: Den „Hamelner Boten“ gibt es auch auf Facebook und auf Twitter. Hintergründe zum Blog und den der ihn schreibt:

Die Weitergabe der Informationen aus diesem Blog erfolgt auch auf Facebook und auf Twitter. Weitere Hintergrundinformationen auch +ber mich (der, der hier schreibt):

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